Insgesamt befanden sich 500 Flüchtlinge an Bord des Schiffes, weshalb befürchtet wird, dass die Zahl der Todesopfer noch steigen wird. Die Suche nach Vermissten sei noch im Gange, teilte die Küstenwache mit.An der Suche beteiligt waren Schiffen der italienischen Küstenwache, der Marine, sowie von Hilfsorganisationen. Wegen des guten Wetters sind derzeit noch mehr Flüchtlingsboote von Libyen in Richtung Italien unterwegs. Viele der Gummiboote sind kaum seetauglich.Die italienische Küstenwache koordinierte allein am Mittwoch 15 Rettungseinsätze. Bisher wurden 1.700 Personen in Sicherheit gebracht. Am Dienstag waren 1.000 Flüchtlinge gerettet worden.200 Menschen gerettetDie Ursachen der neuen Flüchtlingstragödie am Mittwoch im Mittelmeer sind noch unklar. Die italienische Küstenwache ermittelt, warum das Schiff mit rund 500 Menschen an Bord gekentert ist. Vermutet wird, dass das Schiff wegen einer hohen Welle, oder wegen der hohen Zahl von Menschen an Bord gekippt sein könnte.Die italienischen Küstenwache ging nach Angaben der Nachrichtenagentur Ansa von 31 Toten aus, befürchte aber mehrere Vermisste.Der Gründer der Hilfsorganisation Moas, Chris Catrambone, twitterte angesichts der schrecklichen Tragödie: #Europe & the world must face the tragedy & loss of life occurring in the #Med. #MediterraneanTragedy https://t.co/EKUW69ZRKv&mdash MOAS (@moas_eu) 24. Mai 2017In einem weiteren Tweet erkennt man die im Meer treibenden Menschen. No words... pic.twitter.com/yulVEHb0dO&mdash Chris Catrambone (@cpcatrambone) 24. Mai 2017An der Rettungsaktion waren neben dem Schiff der Hilfsorganisation Moas auchdas Schiff Fiorillo der italienischen Küstenwache beteiligt.apa