Bei einer Zeremonie am Denkmal an der Quireiner Wassermauer betonte Bürgermeister Luigi Spagnolli in seiner Ansprache, dass das Leid dieser Menschen, die ihre Heimat verlassen mussten, niemals in Vergessenheit geraten dürfe und diese schmerzliche Erfahrung der Vertriebenen vor allem für Südtiroler gut nachvollziehbar sei.An der Gedenkfeier nahm auch Regierungskommissarin Elisabetta Margiacchi (im Bild links) teil. Nicht an der Feier teilgenommen hat die Bozner SVP.Vizebürgermeister Klaus Ladinser betont, dass das Gedenken an Opfer solcher Auseinandersetzungen positiv sei, man aber die gesamte Jugoslawiengeschichte ebenso akkurat aufarbeiten müsse wie die Foibe, „insbesondere die Geschichte der zweiten italienischen Armee am Balkan“, ergänzt Ladinser.