Montag, 29. Januar 2018

FOS macht Schule: fördern und aufholen

Den starren Schulalltag hinter sich lassen und stattdessen selbst über das eigene Lernen entscheiden, das ermöglicht die Förder- und Aufholwoche an der Fos. In diesen fünf Tagen belegen Schülerinnen und Schüler Kurse, die sie selbst auswählen, die ihre Interessen entsprechen oder ihre Schwächen stärken.

Beim Skicamp in Sulden toben sich jene FOS-SchülerInnen aus, die im ersten Semester in keinem Fach negativ sind: Turnlehrerin Monika Mittersteiner (vorne) mit drei Schülerinnen auf den Skiern
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Beim Skicamp in Sulden toben sich jene FOS-SchülerInnen aus, die im ersten Semester in keinem Fach negativ sind: Turnlehrerin Monika Mittersteiner (vorne) mit drei Schülerinnen auf den Skiern

Die Förder- und Aufholwoche an der Fachoberschule für Tourismus und Biotechnologie „Marie Curie“ (FOS) in Meran hat inzwischen Tradition. Pünktlich zu Beginn des zweiten Semesters wird in der Schule der übliche Stundenplan aufgehoben. Stattdessen wählen die knapp 700 Schülerinnen und Schüler aus über 100 Kursblöcken aus und legen so ihren individuellen Stundenplan für die fünf Tage der Förder- und Aufholwoche fest.

Ob sportliche Aktivitäten wie Thai Chi, Fußball, Skifahren in Sulden, Kulinarisches aus Herren Ländern, Lehrausgänge zu Betrieben und sozialen Einrichtungen, ein Bewerbungswettbewerb, kreative Arbeiten oder Geocaching, für jeden Geschmack ist etwas dabei. Schülerinnen und Schüler, die in den klassischen Unterrichtsfächern im ersten Semester Lücken aufweisen, können einerseits in sogenannten Aufholkursen mit den Fachlehrpersonen an ihren Schwächen arbeiten. Andererseits können sie aus einer Fülle von Kursen ihren Interessen nachgehen.

Neben den Lehrpersonen der Schule bieten auch immer mehr Eltern sowie externe Fachexperten Kurse zu verschiedenen Themen an. „Es sind fünf lebhafte Schulalltage“, meint ein Schüler. „Und die Mischung aus Aufholkursen und frei zu wählenden Angeboten kommt uns sehr entgegen.

FOS "Marie Curie", Meran

stol