Donnerstag, 03. Mai 2018

FPÖ-Chef Strache beim verbotenen Rauchen im Bierzelt erwischt

Österreichs Vizekanzler und FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache hat schon am 1. Tag gegen das neue Rauchverbot in der Alpenrepublik verstoßen.

Trotz Rauchverbot mit Zigarette im Festzelt: Heinz-Christian Strache.
Trotz Rauchverbot mit Zigarette im Festzelt: Heinz-Christian Strache. - Foto: © APA

Heinz-Christian Strache ist beim verbotenen Rauchen im Bierzelt erwischt worden – zu sehen in einem von seiner Partei im Internet veröffentlichen Video zur 1.-Mai-Kundgebung der FPÖ in einem Zelt des Urfahranermarktes in Linz. Er reagierte mit einer Entschuldigung und der Zusicherung „Eine allfällige Strafe werde ich natürlich bezahlen“.

Seit dem 1. Mai 2018 gilt in Österreich ein Rauchverbot bei Zeltfesten und in Mehrzweckhallen: „Rauchverbot gilt auch in Mehrzweckhallen bzw. Mehrzweckräumen. Miterfasst sind auch nicht ortsfeste Einrichtungen, insbesondere Festzelte“, heißt es dem Gesetzestext, den die blau-schwarze Regierung zum „umfassenden Nichtraucherinnen- und Nichtraucherschutz“ verabschiedete. Auch die Strafen sind darin aufgezählt: Diese Verwaltungsübertretung ist mit Geldstrafe bis zu 100 Euro, im Wiederholungsfall mit bis zu 1.000 Euro zu bestrafen.

Mit dem Rauchen im Bierzelt verstieß Strache gleich am 1. Tag der Gültigkeit gegen das Gesetz. Er stellte dazu nach einer APA-Anfrage fest: „Für mich war das eine FPÖ-interne Veranstaltung und mir war das allgemeine Rauchverbot im Zelt nicht bewusst. Ich halte mich sonst immer an das Rauchverbot, vor allem, wenn es in Lokalen angeschrieben ist. Ich entschuldige mich für diesen Irrtum. Eine allfällige Strafe werde ich natürlich bezahlen.“

apa

stol