Sonntag, 26. August 2018

FPÖ will Zugang zur Lehre für Asylwerber verbieten

Die FPÖ will die Debatte um die Abschiebung von Lehrlingen, die einen negativen Asylbescheid bekommen haben, beenden, indem sie den Zugang zur Lehre für Asylwerber wieder verbietet. Seit 2012 ist die Lehrlingsausbildung für Asylwerber bis 25 Jahren in Mangelberufen erlaubt. Dies will die FPÖ wieder zurücknehmen, kündigte Parteichef Vizekanzler Heinz-Christian Strache in „Österreich” an.

Die FPÖ will den Erlass zurücknehmen Foto: APA
Die FPÖ will den Erlass zurücknehmen Foto: APA

Sozialministerin Beate Hartinger-Klein (FPÖ) werde prüfen, „den falschen Erlass von damals möglicherweise zurückzunehmen”. „Denn das dürfte ja nicht sein: Wenn einer kein Bleiberecht hat, sollte er keine Lehre beginnen dürfen”, so Strache in der Tageszeitung.

Lehre für Asylsuchende soll es damit nicht mehr geben. „Es gibt genügend Jugendliche, die eine Lehre suchen, und wir haben genügend anerkannte Flüchtlinge, die nicht arbeiten und keine Lehre haben.”

apa

stol