Mittwoch, 15. Februar 2017

Frankreich: Drei Verdächtige wegen Anschlagsplanungen beschuldigt

Die französische Justiz hat formell Ermittlungen gegen zwei junge Männer und eine Jugendliche wegen mutmaßlicher Anschlagsplanungen eingeleitet.

Foto: © LaPresse

Die drei Verdächtigen werden nach Angaben aus Justizkreisen seit Dienstagabend offiziell beschuldigt, eine „kriminelle Vereinigung in Verbindung mit einem kriminellen terroristischen Vorhaben“ gebildet zu haben.

Ihnen werde außerdem die gemeinschaftliche Herstellung und Zündung von Sprengmitteln vorgeworfen, hieß es. Ermittler hatten am vergangenen Freitag im südfranzösischen Montpellier und in zwei weiteren Städten der Region insgesamt vier Verdächtigen im Alter zwischen 16 und 33 Jahren gefasst.

Bei den drei Beschuldigten handelt es sich um zwei Männer im Alter von 20 und 33 Jahren sowie um eine 16-jährige Jugendliche. Der vierte Festgenommene, ein 26-Jähriger, wurde einen Tag später wieder auf freien Fuß gesetzt.

In einem zuvor in einem sozialen Internet-Netzwerk aufgetauchten Video bekannte sich die 16-Jährige zur Jihadistenmiliz „Islamischer Staat“ (IS). Daraufhin sahen die Sicherheitskräfte verstärkten Handlungsbedarf.

apa/afp

stol