Weil Fillon wegen der Beschäftigung seiner Frau auf Parlamentskosten in Bedrängnis ist, hatten französische Medien in den vergangenen Tagen immer wieder über einen „Plan B“ spekuliert.Juppe, der Bürgermeister von Bordeaux, hatte die Vorwahl um die Präsidentschaftskandidatur des bürgerlichen Lagers gegen Fillon verloren. Dieser galt lange als klarer Favorit für die Präsidentenwahl im April und Mai, seine Umfragewerte fielen zuletzt aber.Die Zeitung „Le Figaro“ und weitere französische Medien berichteten unter Berufung auf Fillons Umfeld, dass der 62-Jährige sich noch am Montag vor den Franzosen äußern wolle, um eine „Gegenoffensive“ zu starten. Offizielle Informationen gab es dazu zunächst nicht.Juppe rief auf Twitter aber dazu auf, am Montag Francois Fillon zuzuhören, „unserem Kandidaten“.apa/dpa