Dienstag, 09. Januar 2018

Frankreichs Präsident Macron setzt ersten Staatsbesuch in China fort

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag seinen Staatsbesuch in China fortgesetzt. Gemeinsam mit seiner Frau Brigitte besuchte Macron die Verbotene Stadt in Peking, bevor er am Nachmittag zu Gesprächen mit dem chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang und Staats- und Parteichef Xi Jinping in der Großen Halle des Volkes erwartet wurde.

Foto: © LaPresse

Im Mittelpunkt stehen internationale Krisen wie mit Nordkorea, die Demonstrationen im Iran, der Ausbau der Wirtschaftskooperation zwischen Frankreich und China sowie der weltweite Klimaschutz. Auch wurde erwartet, dass mehrere Wirtschaftsabkommen unterzeichnet werden. Der deutsch-französische Flugzeugbauer Airbus hofft dabei auf einen großen Auftrag.

Macron war bereits am Montag zu einem Abendessen mit Xi Jinping zusammengekommen. Beide waren sich laut Chinas staatlicher Nachrichtenagentur Xinhua einig, künftig eng zusammenarbeiten zu wollen. Auch sicherte Macron seine Unterstützung für Chinas Initiative zum Bau einer „neuen Seidenstraße“ mit Handelskorridoren nach Europa zu. Es ist der erste Besuch von Macron als Präsident in China und auch seine erste Asien-Reise nach seinem Amtsantritt.

apa/dpa

stol