Das Treffen am vorletzten Tag seines fünftägigen Besuchs in Südkorea fand an der 130 Kilometer südlich von Seoul gelegenen Märtyrer-Gedenkstätte von Haemi statt. Neben China habe der Vatikan auch keine diplomatischen Beziehungen zu Nordkorea, Vietnam, Myanmar, Laos, Bhutan und Brunei, sagte Vatikansprecher Federico Lombardi. Der Appell des Papstes richte sich an alle diese Länder.Außerdem hat Papst Franziskus am Sonntag den Vater eines Jugend getauft, der beim Unglück der Fähre „Sewol“ ums Leben kam. Der 56-jährige Lee Ho-Jin ließ sich in der vatikanischen Botschaft in der Hauptstadt Seoul taufen, wie Vatikan-Sprecher Federico Lombardi mitteilte.Lee hatte bei einer Privataudienz des Papstes für Überlebende und Angehörige von Opfern des „Sewol“-Unglücks am Freitag darum gebeten, vom Oberhaupt der katholischen Kirche persönlich getauft zu werden.Lee hatte bei der Tragödie im April seinen jüngsten Sohn verloren. Insgesamt starben bei dem Schiffsunglück mehr als 300 Menschen, darunter 250 Schüler einer Schule in Ansan.apa/dpa/afp