„Es werden nur ein paar mehr Jets sein“, sagte Issam al-Reis am Freitag dem BBC Radio 4. Die IS-Kämpfer in Syrien würden schließlich seit mehr als einem Jahr aus der Luft angegriffen. „Ohne den Einsatz von Bodentruppen wird es schwierig, irgendetwas zu bewirken.“„Russland behindert uns“Russische Luftangriffe hinderten die syrischen Rebellen am Kampf gegen die IS-Terroristen, sagte al-Reis. Es gebe zwar mehr als 70.000 Kämpfer. „Aber wie könnten diese Kämpfer sich bewegen, während sie von Luftangriffen Russland und des Regimes (von Baschar al-Assad) getroffen werden?“Nur sechs Prozent der russischen Luftschläge seien gegen den IS gerichtet. Die Freie Syrische Armee sei mehr damit beschäftigt, gegen „Iraner und Hisbollah und andere Milizen“ zu kämpfen, denn es gebe keine taugliche syrische Armee mehr.Die britische Luftwaffe hatte am Donnerstag mit der Bombardierung von Ölquellen in Syrien begonnen, die vom IS gehalten werden. In der Nacht zum Freitag waren nach Angaben des Verteidigungsministeriums erneut britische „Tornado“ Jets über Syrien und dem Irak unterwegs.dpa