Montag, 11. April 2016

Freienfeld: Aktiver HGV

Im Hotel „Stafler“ in Mauls fand kürzlich die Jahresversammlung der Ortsgruppe Freienfeld des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) statt.

Von links: Tourismusvereinspräsident Luis Bacher, Gastgeberin Angelika Stafler, Ortsobmann Joachim Wieser, Gebietsobmann Hermann Gögl, Tourismusvereinsdirektor Josef Turin und der Bürgermeister von Mühlbachl, Alfons Rastner.
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Von links: Tourismusvereinspräsident Luis Bacher, Gastgeberin Angelika Stafler, Ortsobmann Joachim Wieser, Gebietsobmann Hermann Gögl, Tourismusvereinsdirektor Josef Turin und der Bürgermeister von Mühlbachl, Alfons Rastner.

Neuigkeiten aus der Ortsgruppe, die bevorstehende Volksbefragung zum Flughafen in Bozen und wichtige touristische Attraktionspunkte im Gebiet standen auf der Tagesordnung.

Ortsobmann Joachim Wieser freute sich, dass die Ortsgruppe im letzten Jahr viel erreicht habe. In diesem Zusammenhang berichtete er, dass das Tourismusentwicklungskonzept genehmigt wurde. Die Naherholungszone Trens soll für Einheimische und Gäste aufgewertet werden, weshalb eine Studie in Auftrag gegeben wurde. Die Ortsgruppe möchte sich zudem für die Ruheoase „Bad Möders“ einsetzen, damit diese ebenfalls attraktiv gestaltet wird. Weiters ist ein attraktiver geologischer Wanderweg in der „Geowelt“ Mauls geplant.

Verbandssekretär Reinhold Schlechtleitner informierte über das Entwicklungskonzept und die Chancen des Regionalflughafens in Bozen. Gebietsobmann Hermann Gögl unterstrich, dass weitere touristische Märkte angesprochen werden müssen, um auch weiterhin erfolgreich zu sein. „Wenn der Flughafen in Bozen funktioniert, dann können weiter entfernt liegende Märkte besser angesprochen werden“, ist Gögl überzeugt. Zum Ort Freienfeld meinte er, dass nicht immer die großen Attraktionen zum Erfolg führen. Es sei vielmehr gefragt, sich noch besser mit den Nachbargemeinden zu vernetzen.

Ulrich Burger von der BBT SE und Michael Mair vom Tourismusverein Sterzing stellten die Erlebniswelt „Geowelt“ in Mauls vor und gingen auf die Potenziale für den Tourismus und das ganze Gebiet ein.

Der Bürgermeister von Mühlbachl im Tiroler Wipptal, Alfons Rastner informierte über die touristische Entwicklung der BBT-Baustelle jenseits des Brenners. Hannes Waldmüller, Direktor des Tourismusverbandes Eisacktal, ging in seinem Referat darauf ein, wie die Baustelle des BBT-Tunnels touristisch genutzt und so ein weiterer Attraktionspunkt für das Eisacktal werden kann.

Bürgermeisterkandidat Martin Rainer unterstrich, dass es Aufgabe der Gemeinde sei, optimale Rahmenbedingungen für die Betriebe zu schaffen. Zudem ging er auf das große Potenzial des Radweges München-Venedig ein, den es zu optimieren und besser zu vermarkten gelte.

Bürgermeisterkandidat Peter Faistnauer zeigte sich überzeugt, dass das Gemeinsame wichtiger als das Trennende sei. In diesem Sinne soll auch die Gemeinde mit dem Tourismus zusammenarbeiten.

Der Präsident des Tourismusvereins Sterzing, Luis Bacher, betonte, dass die „Geowelt“ eine Bereicherung für das ganze Wipp- und Eisacktal sei.

 

 

stol