Freitag, 26. Mai 2017

Freiheitsstatue mit Schwimmweste: Aktivisten fordern Klimaschutz

Mit einer Freiheitsstatue in einer Schwimmweste am Strand von Taormina hat Greenpeace beim G7-Gipfel auf Sizilien für eine zügige Umsetzung des Pariser Klimaabkommens demonstriert.

Im historischen Amphitheater von Taormina werden sich die Staatsoberhäupter am Freitag treffen.
Im historischen Amphitheater von Taormina werden sich die Staatsoberhäupter am Freitag treffen. - Foto: © APA/AFP

Die Erderwärmung verstärke Überflutungen, Stürme und Dürren, so dass pro Jahr bereits 21,5 Millionen Menschen aus ihrer Heimat vertrieben würden, sagte die Geschäftsführerin der Umweltschutzorganisation, Sweelin Heuss, am Freitag. Das seien mehr als doppelt so viele wie durch Kriege und Gewalt.

„Die G7-Staaten haben das Problem Klimawandel maßgeblich verursacht, jetzt müssen sie auch bei der Lösung vorangehen“, sagte Heuss. Vor dem Hintergrund der unsicheren Haltung von US-Präsident Donald Trump, der einen Ausstieg aus dem Abkommen erwägt, forderte Greenpeace ein klares Bekenntnis des Gipfels zu einer schnellen Umsetzung der Pariser Vereinbarung und konkrete Vorschläge, wie die Länder den versprochenen Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas gestalten werden.

dpa 

stol