Die Sonderschau im Naturparkhaus Naturns kann noch bis einschließlich 30. Oktober besichtigt werden. <BR /><BR /><BR /><BR />„Unsere Sonderausstellung ist eine Leihgabe des Nationalparks Stilfser Joch und stellt Nahrungsbeziehungen der Natur vor“, sagt Annamaria Gapp, die Leiterin des Naturnser Naturparkhauses Texelgruppe.<BR /><BR /> „Verschiedene Nahrungsketten werden auf großflächigen Bildern ohne Text dargestellt. Und mehrere Nahrungsketten zusammen ergeben ein Nahrungsnetz.“<BR /><BR /> Die Sonderausstellung „Fressen und gefressen werden“ mache einmal mehr deutlich, dass alle Lebewesen auf der Welt, auch der Mensch, voneinander abhängig seien und in Beziehung zueinander stünden.<BR /><BR /> „Jeder Besucher dieser Ausstellung wird angeregt, sich selbst Gedanken über die Zusammenhänge in der Natur zu machen“, ergänzte Gapp. „Fehlt ein Glied in der Nahrungskette, dann hat das früher oder später Auswirkungen auf das gesamte Nahrungsnetz.“<BR /><BR />Es können sich beispielsweise Tiere oder auch Pflanzen ungehemmt vermehren, weil die natürlichen Fressfeinde fehlen, während andere aufgrund von Nahrungsmangel reduziert bzw. weniger werden.<BR /><BR />Das beste und bekannteste Beispiel sind die Insekten, die kleinen Tiere mit der großen Wirkung: Fachleute warnen, dass der Insektenschwund ganze Nahrungsketten in Gefahr bringt, denn Insekten dienen vielen Arten wie Vögeln, Fröschen oder Fledermäusen als Nahrung. <BR /><BR />Zudem ist ein großer Teil der Nutzpflanzen von bestäubenden Insekten abhängig. Gründe für den Insektenrückgang gibt es verschiedene: unter anderem die Klimaveränderung sowie der Verlust von Lebensraum durch intensive Landwirtschaft und Bebauung. <BR />