Die Regionalwahlen waren die letzte landesweite Entscheidung vor der Präsidentschaftswahl 2017 und galten als großer Stimmungstest.Trotz der Erfolge im ersten Wahlgang war die FN bereits in Umfragen hinten gelegen.Parteichefin Marine Le Pen unterlag laut Nachwahl-Befragungen in der nordfranzösischen Region Nord-Pas-de-Calais, Picardie, dem konservativen Kandidaten Xavier Bertrand, wie mehrere Meinungsforschungsinstitute übereinstimmend ermittelten.Ihre Nichte Marion Marechal-Le Pen verlor in Südfrankreich ebenfalls deutlich gegen den konservativen Kandidaten.Sehr eng war das Rennen aber in der ostfranzösischen Region Burgund-Franche-Comté, wo die FN-Kandidatin den Angaben zufolge nur knapp hinter Sozialisten und Konservativen lag.Das konservativ-bürgerliche Lager um Ex-Staatschef Nicolas Sarkozy konnte den Hochrechnungen zufolge in mindestens fünf der 13 französischen Regionen gewinnen.Die Sozialisten von Präsident François Hollande und verbündete Linksparteien gewannen den Hochrechnungen zufolge mindestens vier Regionen.In der ersten Wahlrunde vor einer Woche war die Front National noch mit landesweit 28 Prozent stärkste Kraft geworden und in sechs der 13 Regionen vorne gelegen.Sie hatte mit 27,7 Prozent ihr landesweit bestes Ergebnis erzielt – vor den Konservativen um Sarkozy (26,7) und dem Bündnis der Sozialisten von Hollande (23,1).apa/afp/dpa