Seit 2002 gibt es diesen internationalen Wettkampf, heuer wurde die Fachschule Fürstenburg als austragende Schule ausgewählt.15 EU-Staaten nahmen an der Europameisterschaft teil. Eröffnungsfeier am MittwochDie Veranstaltung begann am Mittwochabend mit dem Einzug der Nationen durch Burgeis und der feierlichen Eröffnung an der Fürstenburg.Im Anschluss an die Eröffnungsfeier gab es für alle Teilnehmer und Gäste ein leckeres Abendessen. Vergleichswettkampf zwischen forstwirtschaftlichen Schulen“European Student Championship in Forestry Skills” ist ein Vergleichswettkampf zwischen forstwirtschaftlichen Schulen aus allen Ländern der Europäischen Union.Jeweils vier Schüler/Studenten im Alter zwischen 16 und 25 Jahren bilden eine Mannschaft und vertreten ihre Schule sowie ihren Staat. Es treten nur die jeweils besten Mannschaften der Nationen an, welche vorher durch interne Wettkämpfe in den jeweiligen Ländern bestimmt wurden (z.B. Österreichische Staatsmeisterschaften).Die Schüler treten an, um sich im Umgang mit der Motorsäge zu messen aber auch ihr forstliches Fachwissen zu testen.Spannung bei technischen Bewerben Nach der Bewältigung des theoretischen Teils im Forstparcours, fieberten alle Mannschaften dem Höhepunkt der technischen Bewerbe entgegen, bei dem sie ihre Geschicklichkeit und Präzision endlich unter Beweis stellen konnten.Fünf Stationen, sorgfältig und übersichtlich errichtet, galt es zu durchlaufen. Neben dem Zeitfaktor, spielte hier vor allem höchste Konzentration, ein rechtes Augenmaß und die notwendige Ruhe eine ausschlaggebende Rolle.Beim Fällschnitt, der Königsdisziplin des technischen Wettbewerbs, galt es einen Baum in die vorgegebene Richtung zu fällen. Hier waren Millimeter entscheidend bei der Punktvergabe. Außerdem sollten auch die Vorgaben der Arbeitstechnik und die gültigen Bestimmungen der Arbeitssicherheit beachtet werden.Der Kettenwechsel erforderte schnelles und genaues Vorgehen, um die anschließenden zwei Wettbewerbe problemlos und vor allem sicher ohne Nachmontage durchführen zu können.Der Kombinationsschnitt verlangte von den Ausführenden ein gut geschultes Auge, um eine Stammscheibe zuerst zur Hälfte von unten und anschließend von oben, möglichst ohne Versatz, abzutrennen; während beim Präzisionsschnitt der Stamm so durchsägt werden sollte, ohne die Holzunterlage zu verletzen.Auch hier waren nur mit der Schublehre feststellbare Abweichungen ausschlaggebend für die Punktevergabe. Für den Zuschauer am interessantesten war der Entastungsvorgang, der nicht nur schnell, sondern vor allem äußerst sauber vollzogen werden sollte.Österreicher erfolgreich, Südtiroler zweiteDer Sieg in der Gesamtwertung ging an Österreich, die Südtiroler überzeugten mit dem zweiten Platz. Rang drei holte sich Slowenien. Für die Besucher gab es ein reichhaltiges Rahmenprogramm. Unter anderem eine Tombola und ein Showprogramm.Bei der Party am Samstagabend wurde kräftig gefeiert. STOL war bei den Wettbewerben und Shows am Freitag sowie bei der Eröffnungsfeier on Tour.