Freitag, 06. Mai 2016

„Gartendorf Algund“ wird zur Marke

Die Mitglieder der Ortsgruppe Algund des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) haben sich kürzlich im Hotel Restaurant Gstör zu ihrer alljährlichen Versammlung getroffen. Diskutiert wurde über die Bewerbung von Algund als Gartendorf und über die Volksbefragung zum Bozner Flughafen.

Von links: Ortsausschussmitglied Peter Gamper, Ortsausschussmitglied Michael Schwellensattl, Gebietsobmann Alfred Strohmer, Ortsausschussmitglied Franz Tschenett, Verbandssekretär Helmuth Rainer und Ortsobmann Georg Reinthaler.
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Von links: Ortsausschussmitglied Peter Gamper, Ortsausschussmitglied Michael Schwellensattl, Gebietsobmann Alfred Strohmer, Ortsausschussmitglied Franz Tschenett, Verbandssekretär Helmuth Rainer und Ortsobmann Georg Reinthaler.

Ortsobmann Georg Reinthaler betonte, dass Algund aufgrund der günstigen klimatischen Lage als Gartendorf zur Marke werde und sich somit im touristischen Angebotsmarkt besonders gut positionieren könne. Darüber hinaus zeigte sich Reinthaler zufrieden angesichts der Nächtigungszahlen im vergangenen Fremdenverkehrsjahr. Verbesserungswürdig sei laut Reinthaler die Erreichbarkeit. „Nur mit einer adäquaten Erreichbarkeit werden wir auch in Zukunft erfolgreich sein, denn allein darin liegt das Erfolgsgeheimnis Nummer eins“, betonte Reinthaler.

Abschließend bedankte er sich bei den Entscheidungsträgern in der Gemeinde, die stets bemüht sind, notwendige öffentliche Arbeiten auf die Fremdenverkehrssaison abzustimmen.

Gebietsobmann Alfred Strohmer erläuterte die Bedeutung des Flughafens in Bozen für die Erreichbarkeit der Destination und erklärte den Anwesenden das Entwicklungskonzept sowie die Fragestellung bei der Volksbefragung am 12. Juni. Zudem informierte er über die Reform der Tourismusorganisationen.

Bürgermeister Ulrich Gamper informierte über verschiedene Vorhaben der Gemeindeverwaltung. Als prioritär bezeichnete Gamper die Anbindung an das Glasfasernetz, an der mit Hochdruck gearbeitet werde. Verkehrsberuhigungsmaßnahmen im Dorf, die Ausweisung neuer Tourismuszonen und die Gestaltung des Bahnhofsareals seien weitere Projekte, an denen derzeit gearbeitet werde, so Gamper. Abschließend berichtete er, dass der im Jahre 1957 gebaute Sessellift nach Vellau als technisches Kulturgut eingestuft wurde und somit als besondere Attraktion zu erhalten sei.

Im Fachteil der Versammlung referierte Veronika Mair, Mitarbeiterin der Abteilung IT / Online Marketing im HGV, über die Sichtbarkeit und die Vermarktung von Hotel- und Gastbetrieben über die neuen Medien.

Abschließend informierte Verbandssekretär Helmuth Rainer über diverse Steuerbegünstigungen und Fördermöglichkeiten von Seiten des Landes.

HGV Pressedienst, Bozen

stol