Dienstag, 16. Februar 2016

Gastgewerbe und Handwerk begeistern Mittelschüler

Toblach – Die Jugendlichen über die praktischen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe und im Handwerk zu informieren, war das Ziel der Berufsinformationsveranstaltung der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) und der Junghandwerker vom Wirtschaftsverband für Handwerk und Dienstleister (lvh). Die Schüler der Mittelschule Toblach haben in der letzten Woche die bunte Welt der Gastronomie und des Handwerks kennen gelernt.

Einige Schüler der Mittelschule Toblach mit dem Team vom Hotel „Rosengarten“ in Toblach.
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Einige Schüler der Mittelschule Toblach mit dem Team vom Hotel „Rosengarten“ in Toblach.

Junggastwirt und HGJ-Landesleitungsmitglied Philip Ganthaler gab den Jugendlichen Auskunft über die vielfältigen und abwechslungsreichen Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe. So erhielten die Schüler neben einem Einblick in den Südtiroler Tourismus, alle Infos rund um die Berufe der Servierfachkraft, des Kochs, des Hotelsekretärs und des Hotelmanagers. Daraufhin besichtigten rund 35 interessierte Schüler das Hotel „Santer“ und das Hotel „Rosengarten“ in Toblach.

An diesem Vormittag hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, in die Arbeitswelt im Hotel- und Gastgewerbe hinein zu schnuppern und die verschiedenen Berufe hautnah mitzuerleben. „Mit der Berufsinformationskampagne möchten wir die Schüler bei ihrer Berufswahl unterstützen. Durch die Hotelbesichtigungen erhalten Schüler einen konkreten Einblick in die vielfältigen und kreativen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe und haben die Möglichkeit aus erster Hand wichtige Informationen für ihre Berufswahl zu bekommen“, unterstreicht HGJ-Obmann Hannes Gamper.

Horst Taschler, lvh-Ortsobmann von Toblach, erzählte den Schülern vom Berufsalltag in seiner Zimmerei, die er von seinem Vater übernommen hat: „Mich fasziniert der Gedanke, wie man den Rohstoff Holz aus einem Baum gewinnt und dann in ein Werkstück verwandeln kann.“ Er bestätigte die Vielfältigkeit, die ein Handwerksberuf bietet, betonte aber auch, dass nicht nur handwerkliches Geschick und Mathematik sowie zeichnerische Kenntnisse notwendig ist. „Auch Teamfähigkeit und Organisationstalent sind Grundvoraussetzungen, um eine Firma mit mehreren Mitarbeitern leiten zu können“, so Taschler, der in seiner Zimmerei 15 Angestellte beschäftigt.

Ins Staunen kamen die Schüler, als der Zimmerer von seinem letzten Auftrag erzählte: Es galt eine Schutzhütte auf 3.000 m Meereshöhe zu bauen, was eine große Herausforderung technischer Art als auch im Sinne der körperlichen Anstrengung darstellte.

Anschließend begaben sich die Schüler in Gruppen in verschiedene Betriebe vor Ort: eine Gruppe von Jugendlichen besichtigte die Schlosserei LANZ, Birgit Steinwandter führte die Schüler durch ihr Konditorei. Auch im Friseursalon Rienzner Angelika und beim KFZ-Mechatroniker Lazzari standen die Inhaber den neugierigen Drittklässlern Rede und Antwort.

 

HGJ, Bozen

stol