Donnerstag, 08. August 2019

Gelungenes Zukunftsforum Eppan 2030

Um wichtige Entscheidungen herbeizuführen, welche einen breiten Konsens der Bevölkerung brauchen, wird immer häufiger auf Partizipationsmodelle zurückgegriffen. In Zusammentreffen mit Interessierten werden dabei Themenschwerpunkte gemeinsam erarbeitet, die in weiteren Arbeitsschritten dazu dienen, Lösungsmodelle zu entwickeln.

Leistbares Wohnen war ein Thema.
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Leistbares Wohnen war ein Thema. - Foto: © shutterstock

Eine zentrale Rolle in der Begleitung des Prozesses und in der Analyse der Inhalte fällt einem Moderator oder Projektmanager zu.

Auch in Eppan fanden kürzlich zwei solcher Workshops statt, in denen sich alle Bürger aktiv an die zukünftigen Herausforderungen herantasten konnten und ihre Vorstellungen zur Zukunft unserer Gemeinde einbrachten. Knapp 40 Teilnehmer fanden sich zu diesen Abenden ein. Ideal um konstruktiv gemeinsame  Themenstellungen zu erarbeiten. Am ersten Abend reflektierten die Teilnehmer darüber, was uns an Eppan fehlt und was uns an Eppan gefällt. Die gut funktionierende Nahversorgung war beispielsweise ein positiver Aspekt.

Beim zweiten Treffen hingegen vertieften die Teilnehmer Themen wie leistbares Wohnen, Verkehr, Kommunikation oder die Ortsentwicklung, Themen, die der Moderator Gerhard Rainalter von den Inhalten des ersten Treffens ableitete. Gerhard Rainalter aus Vorarlberg, erfahrener Ortsentwickler und Projektmanager begleitete gekonnt die Arbeitsgruppen. Er war von der aktiven und regen Teilnahme von uns Eppanern sehr angetan und glaubt aus den Ergebnissen der Abende wertvolle Impulse für die demnächst folgende Fragebogenaktion an die gesamte Bevölkerung erstellen zu können. Dies ist eine wertvolle Chance für Eppan und es kann nur gelingen, wenn wir alle bereitwillig diese Fragebögen ausfüllen und zurückschicken. So können die Entscheidungsträger auf die Anliegen aus der Bevölkerung agieren. Zum Wohle für unsere Zukunft und für Eppan.

Florian Egger, Eppan

stol