Dabei wurde die Wichtigkeit dieses Dientes für die Förderung der Volksgesundheit hervorgehoben: Illegale Schlachtungen - zu denen es mit großer Wahrscheinlichkeit ohne eine ordnungsgemäße Schlachteinrichtung kommen würde - werden in Grenzen gehalten halten und angemessene Gesundheits- und Hygienebedingungen zu gewährleistet. Außerdem werden längere Tiertransporte bis nach Bozen vermieden. Eine gewichtige Rolle spielt der Meraner Schlachthof auch bei der Förderung lokaler Kreisläufe und regionaler Produkte sowie der Gast- und Tourismusbetriebe, denen beste Fleischqualität gesichert wird. Am Treffen im Rathaus nahmen Bürgermeister Paul Rösch, Stadtrat Nerio Zaccaria, Stadträtin Gabriela Strohmer, Kabinettsleiter Lukas Elsler, Karl Trenkwalder (Bauernbund-Ortsobmann Meran), Michael Waldner (Gemeinderat und Vize-Ortsobmann), Bernhard Burger (Bauernbund-Bezirksobmann Burggrafenamt), Hannes Dosser (Bauernbund-Funktionär), Stefan Ganner (Bauernbund-Bezirksleiter Burggrafenamt) und Franz Hintner (Koordinator des tierärztlichen Dienstes Gesundheitsbezirk Meran) teil. Der städtische Schlachthof an der St.-Josef-Straße wird derzeit al zentrale Struktur von sechzehn Gemeinden des Bezirkes (Kuens, Tscherms, Gargazon, Algund, Lana, Marling, Naturns, Partschins, Plaus, Burgstall, St. Pankraz, Ulten, Schenna, Tirol, Vöran und Riffian) genutzt.Diese beteiligen sich an den allgemeinen Betriebskosten der Anlage durch die Entrichtung eines Solidaritäsbeitrages in Höhe von 0,50 Euro pro EinwohnerIn und einer Quote je nach Art des geschlachteten Tieres (nur 5 Prozent der geschlachtenen Tiere stammt aus der Gemeinde Meran). Durch die finanzielle Beteiligung der Nachbargemeinden und mit geeigneten Sparmaßnahmen ist es der Stadtverwaltung gelungen, das jährliche Haushaltsdefizit des städtischen Schlachthofes von 100.000 auf 20.000 Euro zu senken.