Zwischen den Altersgruppen zeigen sich aber deutliche Unterschiede. Besonders ausgeprägt ist die Zustimmung bei den 30- bis 44-Jährigen und bei den über 60-Jährigen. <BR /><BR />Die 18- bis 29-Jährigen befürworten eine Regelung zwar ebenfalls mehrheitlich, die Zustimmung fällt aber deutlich geringer aus als bei den anderen Generationen. Auch bei den Sprachgruppen gibt es Unterschiede. Deutschsprachige Südtirolerinnen und Südtiroler sprechen sich häufiger dafür aus, dass die Geschäfte am Sonntag grundsätzlich geschlossen bleiben sollen, als italienischsprachige Befragte. <BR /><BR /><i><b>Schauen Sie sich das Ergebnis in unserer Grafik an:</b></i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div class="container-wrapper-genially" style="position: relative; min-height: 400px; max-width: 100%;"><img src="https://img.genial.ly/5fd380c29270490f70f47a03/f30fb79b-ab39-43a4-b16e-6acb3b0565c8.jpeg" class="loader-genially" style="position: absolute; top: 0; right: 0; bottom: 0; left: 0; margin-top: auto; margin-right: auto; margin-bottom: auto; margin-left: auto; z-index: 1;width: 80px; height: 80px;"/><div id="6a4bb9585f5dfb9a7d5f1881" class="genially-embed" style="margin: 0px auto; position: relative; height: auto; width: 100%;"></div></div><script>(function (d) { var js, id = "genially-embed-js", ref = d.getElementsByTagName("script")[0]; if (d.getElementById(id)) { return; } js = d.createElement("script"); js.id = id; js.async = true; js.src = "https://view.genially.com/static/embed/embed.js"; ref.parentNode.insertBefore(js, ref); }(document));</script></div> <BR /><BR />Noch deutlicher ist der Unterschied zwischen Frauen und Männern. Während 84 Prozent der Frauen eine generelle Schließung der Geschäfte am Sonntag befürworten, liegt die Zustimmung bei den Männern bei 68 Prozent. <BR /><BR />Ebenso interessant ist laut Premstaller der Blick auf das Einkaufsverhalten. Auf die Aussage „Abgesehen von Lebensmitteln, kaufe ich den Großteil der Produkte online“ stimmen lediglich 34 Prozent der Befragten zu. Demgegenüber geben 64 Prozent an, den überwiegenden Teil ihrer Einkäufe weiterhin nicht online zu tätigen. <BR /><BR />Auch beim Online-Einkauf zeigt sich ein klarer Zusammenhang mit dem Alter. Während knapp die Hälfte der 18- bis 29-Jährigen angibt, den Großteil der Einkäufe online zu tätigen, nimmt dieser Anteil mit zunehmendem Alter ab. Bei den über 60-Jährigen kauft nur jeder Fünfte überwiegend online ein. Der Handel vor Ort bleibt damit über alle Altersgruppen hinweg – wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß – die wichtigste Einkaufsmöglichkeit. <BR /><BR />„Die Kombination beider Ergebnisse erlaubt einen Blick auf die Herausforderungen des Einzelhandels in Südtirol“, so Premstaller. <BR /><BR /><BR /><BR />„Der Handel vor Ort ist nach wie vor fest im Einkaufsverhalten der Bevölkerung verankert. Gleichzeitig deutet der ausgeprägte Altersunterschied beim Online-Einkauf darauf hin, dass der digitale Handel in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen dürfte.“ <BR />Davon ausgehend könnten Strategien entwickelt werden, erklärt Premstaller: „Geschäfte sind weit mehr als reine Verkaufsorte – sie beleben Ortszentren und Dörfer, schaffen Begegnungsräume, sichern die Nahversorgung. Damit der Handel vor Ort diese wichtige Funktion auch künftig erfüllen kann, wird es entscheidend sein, jene Qualitäten weiter auszubauen, die der Online-Handel nicht bieten kann: persönliche Beratung, Kundennähe, hohe Servicequalität und ein attraktives Einkaufserlebnis.“