Dienstag, 29. März 2016

Gespräch über den Nachtbus-Dienst

Die Bezirksjugendleitung der Jungen Generation in der SVP Bozen Stadt und Land lud vor kurzem alle zuständigen Gemeindejugendreferenten für Mobilität und Jugend sowie alle JG-Funktionäre auf Bezirksebene zu einem Treffen mit dem Landesrat für Mobilität Florian Mussner ein, um über den Nightlinerdienst innerhalb des Bezirkes Bozen Stadt und Land zu diskutieren.

Landesrat Florian Mussner, Stefan Premstaller, Tanja Rainer und Stefan Mayr.
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Landesrat Florian Mussner, Stefan Premstaller, Tanja Rainer und Stefan Mayr.

Über 40 Personen folgten der Einladung, um über den Ausbau bzw. Verbesserungen sowie den Zusammenschluss des Nightlinernetzes mit den anderen Bezirken zu diskutieren und die entsprechenden Möglichkeiten auszuloten. Es wurde betont, dass der Nightliner ein gut funkionierender Dienst sei, der vor allem von der Jungen Generation in der SVP vorangetrieben worden war. "Der Dienst wird sehr gut genutzt und ist nicht mehr wegzudenken“, so der Landesrat.

Die Bezirksjugendleitung sowie die Gemeindevertreter deponierten das Anliegen, den Nightlinerdienst in weiteren Gemeinden anzubieten bzw. ein entsprechendes Projekt zu starten. Der Landesrat sicherte seine Unterstützung zu und sagte, man werde die Möglichkeit prüfen. Wichtig sei natürlich, dass der Dienst gut genutzt werde, ansonsten müsse dieser hinterfragt werden. Weiters unterstrich Landesrat Mussner, dass sich die Gemeinden und auch die Bezirksgemeinschaften an den Kosten beteiligen müssen. Erst wenn die Finanzierung steht, könne mit der Ausarbeitung des Fahrplanes sowie der Streckenführung der neuen Nightlinerdienste gestartet werden.

Das oberste Ziel des Nachtbusdienstes ist die Sicherheit. Die Jugendlichen sollen die Möglichkeit haben, beim Ausgehen den Bus zu benutzen, um sicher nach Hause zu kommen, betonte der Landesrat. Der Nightliner kann von allen Interessierten genutzt werden, auch von Erwachsenen oder beispielsweise von Feriengästen. Das Nachtmobilitätskonzept für den Bezirk Bozen Stadt und Land soll Jung und Alt nicht nur die Möglichkeit bieten, sicher und günstig unterwegs zu sein, sondern trägt auch zur Aufwertung des kulturellen und geselligen Lebens in den einzelnen Gemeinden bei.

Die Bezirksjugendleitung sichert jenen Gemeinden, welche ein Projekt bereits ausgearbeitet haben bzw. in der Ausarbeitungsphase sind, ihre Unterstützung zu. Dabei unterstrich sie, dass es wichtig sei, dass die Jugend sowie die Gast- und Barbetreiber vor Ort in das Projekt involviert werden und die Streckenführung auf die Bedürfnisse der Jugendlichen abgestimmt wird. Der Landesrat antwortete auf die zahlreichen Fragen der Anwesenden. Wichtig war es der Bezirksjugendleitung, dass der Bezirk Bozen mit dem Eisacktal sowie Burggrafenamt verbunden wird. Hierbei erläuterten die Vertreter der JG, dass es wichtig sei, einem landesweiten Nightlinerkonzept einen Schritt näher zu kommen. Der Landesrat versprach, diesen Vorschlag überprüfen zu lassen.

Abschließend bedankte sich die Bezirksjugendleitung Bozen Stadt und Land beim Landesrat für sein Kommen und für seine Unterstützung für den Nightliner.

stol