Donnerstag, 26. Januar 2017

Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns werden fortgesetzt

Die seit 20 Monaten andauernden Gespräche zur Überwindung der Teilung Zyperns sind am Donnerstag in der Inselhauptstadt Nikosia fortgesetzt worden.

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Die Führer der griechischen- und türkischen Volksgruppe, Nikos Anastasiades und Mustafa Akinci, kamen unter UN-Schirmherrschaft zusammen.

„Wir werden den Dialog zu allen Themen (vorerst) hier auf Zypern fortsetzen“, sagte Anastasiades nach dem Treffen im zypriotischen Fernsehen (RIK). Das nächste Treffen der beiden Volksgruppenführer werde am 1. Februar in Nikosia stattfinden, teilte Anastasiades weiter mit.

Mitte Jänner war eine Konferenz in der Schweiz mit den Garantiemächten Türkei, Griechenland, Großbritannien sowie der EU unter UN-Schirmherrschaft zum Thema Sicherheit ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gespräche sollen zunächst auf Ebene der Volksgruppenführer fortgesetzt werden.

Zypern ist seit einem griechischen Putsch und einer türkischen Invasion 1974 geteilt. Die ganze Inselrepublik ist seit 2004 Mitglied der EU. Das EU-Recht gilt aber im international nicht anerkannten Nordteil der Insel nicht. Für die Zukunft wird eine Föderation mit zwei gleichberechtigten Bundesstaaten angestrebt.

apa/dpa

stol