Mittwoch, 16. November 2016

Gesucht, gefunden: Alles für das Wohnen im Alter

Eurac-Forschungsprojekt entwickelt Informationsplattform rund ums Wohnen im Alter. Das Pilotprojekt für Südtirol ist nun gestartet.

Foto: v.l.n.r.: Ursula Thaler (Sozialgenossenschaft Humanitas24), Ines Simbrig (EURAC), Monica Devilli (Vizepräsidentin „Wohnen im Alter“), Leonhard Resch (Geschäftsführer „Wohnen im Alter“), Sonja Vigl (EURAC), Otto von Dellemann (Präsident „Wohnen im Alter“)
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Foto: v.l.n.r.: Ursula Thaler (Sozialgenossenschaft Humanitas24), Ines Simbrig (EURAC), Monica Devilli (Vizepräsidentin „Wohnen im Alter“), Leonhard Resch (Geschäftsführer „Wohnen im Alter“), Sonja Vigl (EURAC), Otto von Dellemann (Präsident „Wohnen im Alter“)

Ältere Menschen haben in ihrem Leben schon so manche Lasten getragen. Benötigen sie heute Hilfe, sollten sie sich nicht noch mehr abmühen. Wünschenswert wäre es, wenn sie an einem Ort und kompetent jene Informationen finden, die sie brauchen. Ob für den Umbau ihrer Wohnung, die Organisation von Essen auf Rädern oder einen Kurs.

Die Idee, Informationen über derart nützliche Angebote mit die Beratung zu bündeln, geht in Südtirol von der Genossenschaft „Wohnen im Alter“ aus. Die Genossenschaft wurde im Mai 2016 gegründet und hat inzwischen 14 Mitglieder, vom  Landesrettungsverein Weißes Kreuz über Ethical Banking, den KVW bis hin zum Südtiroler Gemeindenverband. Seit November 2016 ist die Genossenschaft operativ tätig.

Allen Trägerorganisationen liegt der Erhalt eines individuellen und autonomen Lebensstils älterer Menschen besonders am Herzen. Wer sich beteiligen möchte, kann ebenfalls beitreten. „Die Plattform und ihre Angebote werden ganz klar aus Sicht der Nutzer gestaltet“, sagt EURAC-Forscherin Sonja Vigl. Gemeint ist, dass Personen mit einem Pflegebedarf, deren Familien, Freunde, Nachbarn und Freiwillige sowie professionelle Pflegedienste miteinbezogen werden. Das EURAC-Institut für Public Management hat über ein Projekt mit dem Namen „FairCare“, gefördert von der EU und dem nationalen Ministerium für Bildung, Universität und Forschung (MIUR) die Grundlagen für die Plattform geschaffen, wobei diese neben Südtirol auch in Österreich, Holland, Ungarn und der Schweiz getestet wird.

Eurac Research, Bozen

stol