<b>Von Barbara Plattner</b><BR /><BR />Nicht nur eine falsche Haltung, sondern auch verkümmerte Muskeln führen zu einem mittlerweile modernen Phänomen: dem sogenannten „Bürorücken“. <BR /><BR />Das stundenlange Sitzen auf Bürostühlen und das ständige Starren auf Bildschirme beeinträchtigt aber nicht nur die Haltung, sondern schwächt auch die Muskulatur. Insbesondere der Mangel an Bewegung, das Fehlen von ausreichender Kräftigung der Becken- und Bauchmuskulatur und zu flache Atmung tragen zu diesem Phä<?TrVer> nomen bei. Schmerzen im Nacken und im unteren Rücken sind vorprogrammiert. <BR /><BR /><h3> Wie gegensteuern? Das hilft!</h3>Eine starke Becken- und Bauchmuskulatur trägt dazu bei, den <?Uni SchriftWeite="96ru"> Rumpf stabil zu halten. Eine gute<?_Uni> Koordination und Stärke dieser Muskeln ist entscheidend für ei<?TrVer> ne gesunde Körperhaltung. Dazu gehört auch der Korsettmuskel. Ein starker Korsettmuskel erleichtert das Halten der Körperposition, während ein schwacher dazu führen kann, dass man einsinkt. Mit einfachen Atemübungen lassen sich Muskeln wie der Korsettmuskel stärken. <BR /><BR />Die Atmung hilft nämlich dabei, einen gleichmäßigen Fluss an Bewegungen zu erreichen und die Kontrolle über den eigenen Körper zu verbessern. Und hier wären wir auch schon beim Thema Pilates. Die ganzheitliche Herangehensweise von Pilates, die den Fokus auf Körperbewusstsein, Atemkontrolle und fließende Bewegungen legt, kann eine wirksame Methode sein, um den Belastungen des modernen Arbeitslebens entgegenzuwirken und eine gesunde Rückengesundheit zu fördern.<BR /><BR /><h3> Drehen, drehen, drehen!</h3>Um die Wirbelsäule aktiv zu stärken, kann auch eine kurze Pause für Drehungen nie schaden. Man muss für diese Übung nicht mal aufstehen, sondern kann gemütlich im Bürostuhl sitzen bleiben. Dann wird der Oberkörper in alle Richtungen gedreht. Mit dieser Übung wird die gesamte Muskulatur rund um die Wirbel<?Uni SchriftWeite="95ru"> säule gekräftigt und eine gesunde<?_Uni> Körperhaltung gefördert. Dadurch schafft man Platz für die Lungen, damit sie richtig arbeiten können, und beruhigt das Nervensystem. Eine weitere Drehübung ist der sogenannte „Spinal Twist“.<BR /><BR /><BR /><BR /><h3> „Spinal Twist“: so geht's</h3><BR /><div class="img-embed"><embed id="1017972_image" /></div> <BR /><b>1)</b> Setzen Sie sich gerade auf Ihren Bürostuhl. Rutschen Sie ein wenig nach vorne. Die Beine stellen Sie im rechten Winkel gut auf den Boden. Die Hände überkreuzen Sie vor der Brust. Atmen Sie jetzt ein und machen Sie sich lang. Schaffen Sie Platz zwischen jedem einzelnen Wir<?TrVer> bel.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1017975_image" /></div> <BR /><b>2)</b> Drehen Sie sich nun mit der Ausatmung in eine Richtung. Die Hüfte bleibt ruhig und die Bewegung geht nur von der Taille aufwärts. Atmen Sie nun wieder ein und mit der Ausatmung kommen Sie nun zurück in die Mitte. Wiederholen Sie den Vorgang sechs Mal in jede Richtung.<BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1017978_image" /></div>