Montag, 30. November 2015

Besser als Glühwein: Was an kalten Tagen wirklich wärmt

Um sich im Winter bei Kälte und Frost aufzuwärmen, sind alkoholische Heißgetränke wie Glühwein, Grog oder Jägertee sehr beliebt. Doch ist es wirklich ratsam, bei Kälte Alkohol zu trinken?

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Dieser Frage ist die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) nachgegangen – und fand heraus: „Das Wärmegefühl hält nur kurzzeitig an.“

Der Alkohol erweitere zwar die Gefäße und durchblute diese stärker. Davon betroffen seien vor allem die Adern im Gesicht – deshalb auch die roten Wangen. Doch: „Das wohlig warme Gefühl ist trügerisch“, warnt die VZS.

Der Haken an der Tasse Glühwein

Über die weitgestellten Gefäße verliere der Körper schnell seine gespeicherte Wärme und es werde einem umso kälter. „Der Schutzmechanismus, der die Gefäße bei Kälte verengt, wird durch den Alkohol ausgehebelt.“ Je mehr Alkohol getrunken wird, desto länger bleibe dieser Effekt bestehen.

Was wirklich gegen Kälte hilft

„Hält man sich dabei im Freien auf, kann dies eine Erkältung oder sogar Unterkühlung begünstigen“, weiß die VZS. Spaziergänger, Wintersportler und Co. sollten zum Aufwärmen besser zu Tee, Kakao und Punsch ohne Alkohol greifen.

stol