Samstag, 31. Oktober 2015

Ein „Stromschlag“, der Leben rettet

Das Weiße Kreuz hat eine Serie aufschlussreicher Videos produziert, die dem Bürger zeigen, was er in welchem Notfall zu tun hat. Unter dem Titel "Was tun bei..." präsentieren STOL und das Tagblatt "Dolomiten" seit einer Woche jeden Samstag eines dieser Videos bzw. die entsprechenden Erste-Hilfe-Maßnahmen. Im zweiten Teil dieser gemeinsamen Initiative vom Weißem Kreuz, STOL und "Dolomiten" geht es um die Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Defibrillator.

Ein halbautomatisierter externer Defibrillator, kurz AED, kann durch gezielte Stromstöße die normale Herzaktivität wieder herstellen. (Foto: Weißes-Kreuz-Video)
Ein halbautomatisierter externer Defibrillator, kurz AED, kann durch gezielte Stromstöße die normale Herzaktivität wieder herstellen. (Foto: Weißes-Kreuz-Video)

Bei den lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen Kammerflimmern und Kammerflattern kann ein halbautomatisierter externer Defibrillator, kurz AED, durch gezielte Stromstöße die normale Herzaktivität wieder herstellen. Wie das funktioniert, wird im zweiten Teil der Serie „Was tun bei...“ von „Dolomiten“, STOL und Weißem Kreuz erklärt.

Über Klebeelektroden, die auf die entblößte Brust des Patienten, der nicht mehr atmet und keinen Kreislauf mehr hat, aufgeklebt werden, kann der Stromstoß gezielt abgegeben werden. Ein AED wertet den Herzrhythmus aus und gibt Anweisungen, was der Laie zu tun hat. Die Defibrillation ersetzt aber niemals die Beatmungen und die Herzdruck-Massagen (siehe Video).

Auf Initiative von Weiß-Kreuz-Sanitätsdirektor Georg Rammlmair und dem ehemaligen Präsidenten des Landesgerichts, Carlo Bruccoleri, wurde die Frühdefibrillation im Rettungsdienst eingeführt. Nächstes Ziel ist, auch öffentliche Gebäude und Plätze mit „Defi's“ auszustatten.

stol

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