Freitag, 19. April 2019

Fit durch Bello

Hunde gelten nicht nur als beste Freunde des Menschen. Sie könnten auch ein entscheidender Faktor für die Fitness und damit Gesundheit ihrer Halter sein. Das ist zumindest das Ergebnis einer Studie der Universität von Liverpool.

Bewegungsmuffel sollten indes über die Anschaffung eines Hundes nachdenken.
Bewegungsmuffel sollten indes über die Anschaffung eines Hundes nachdenken. - Foto: © shutterstock

Den britischen Wissenschaftlern zufolge gelingt es Hundebesitzern mit 4 Mal höherer Wahrscheinlichkeit, das allgemein empfohlene Pensum für körperliche Aktivitäten zu schaffen.

Wer sich regelmäßig bewegt, lebt gesünder und hat ein geringeres Risiko für chronische Erkrankungen. Deswegen sollten sich laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) Erwachsene beispielsweise mindestens 150 Minuten pro Woche moderat bis intensiv bewegen – eine Empfehlung, die auch hierzulande vom Bundesgesundheitsministerium verbreitet wird.

Doch längst nicht alle Menschen erreichen jene zweieinhalb Stunden. In Deutschland bewegen sich nach einer Erhebung des Robert Koch-Instituts von 2014/15 nur 42,6 Prozent der Frauen und 48 Prozent der Männer in ausreichendem Maße.

Bewegung selbst bei schlechtem Wetter 

Bewegungsmuffel sollten indes über die Anschaffung eines Hundes nachdenken. Denn dass die Tiere zu mehr Bewegung im Alltag animieren und gesünder machen können, haben bereits mehrere Studien nahe gelegt. So ergab etwa 2017 eine schwedische Untersuchung, dass Hundebesitzer länger leben und seltener an Herzkreislaufleiden erkranken.

Laut einer britischen Untersuchung aus dem gleichen Jahr bewegten sich Menschen mit Vierbeinern selbst bei äußerst schlechtem Wetter mehr als Nicht-Hundebesitzer bei schönem Wetter. Unklar war bislang allerdings, ob das Gassi gehen andere Formen sportlicher Aktivitäten ersetzt.

dpa

stol