Vor kurzem haben wir uns mit <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/gesundheit/blasen-an-den-fuessen-diese-hausmittel-helfen" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mitteln gegen Blasen </a>beschäftigt und damit unsere Hausapotheke gegen die gängigste Befindlichkeitsstörung unserer Füße gerüstet. Heute beschäftigen wir uns mit einer weiteren Beschwerde, die durch Druck auf den Fuß entsteht: Hühneraugen. <h3> Was ist ein Hühnerauge genau?</h3>In stark druckbelasteten Gebieten der Haut kann es zu einer punktförmigen Verdichtung der Hornhaut und damit zu einem Auswuchs kommen. Durch die anhaltende Druckbelastung wird der Hornhautzapfen dann mehr und mehr in die Haut hinein gedrückt und beginnt spätestens zum Zeitpunkt des Erreichens der Unterhautschicht zu schmerzen.<BR /> Hühneraugen entstehen hauptsächlich im Bereich der Zehen, des Fußballens und der Ferse. Die häufigsten Ursachen dafür sind schlecht sitzendes Schuhwerk oder Fußfehlstellungen. <h3> Hühneraugen vorbeugen</h3>Da Hühneraugen mitunter sehr schmerzhaft und hartnäckig sein können, sollte die Vorbeugung im Vordergrund stehen. Mehrere Vorkehrungen können die Bildung verhindern. Am wichtigsten ist das Tragen von Schuhwerk, das aus hochwertigen, sich an den Fuß anpassenden Materialien besteht.<BR />Hier ist günstig meist nicht gut. Der Vorteil einer größeren Investition ist aber nicht nur das geringere Hühneraugenrisiko, sondern auch die längere Haltbarkeit der Schuhe. Eine Win-Win-Situation also! <BR /><BR />Betroffene, die selbst mit gutem Schuhwerk noch Hühneraugen bilden, sollten vielleicht einmal zum Orthopäden schauen. Hier können unter anderem an den Fuß angepasste Gesundheitssohlen in Auftrag gegeben werden, die schließlich bestmögliche Dämpfung und Halt geben. <h3> Traditionelle Hausmittelchen bei Hühneraugen</h3>Eine traditionelle Anwendung bei Hühneraugen ist der Efeu-Umschlag. Dafür werden frische Efeublätter für 2 Tage in Essig eingelegt und anschließend über Nacht als Umschlag am Hühnerauge angewendet. Bestenfalls wurde das Gewebe vorher in einem Fußbad aufgeweicht und zugängliche Hornhaut bereits mit einem Bimsstein abgeschrubbt. Nach einer Woche täglicher Anwendung sollte das Hühnerauge bereits deutlich kleiner bis verschwunden sein. <h3> Salicylpflaster für die Hausapotheke</h3>In der modernen Medizin werden Hühneraugen nicht mehr mit Efeu behandelt, sondern meist mit Salicylsäure, einem Naturstoff, den wir erstmals aus Weidenrinde isolierten. Mittlerweile wird er nicht mehr aus der Rinde extrahiert, sondern im Labor chemisch aus anderen Molekülen zusammengebastelt. Die Salicylsäure wirkt hornhautauflösend und wird bestenfalls in Form eines Hühneraugenpflasters aufgebracht.<BR /><BR /> Solche spezielle Pflaster lösen anhand des aufgetragenen Wirkstoffs nicht nur allmählich den Hornhautpfropf auf, sondern polstern zusätzlich die betroffene Region, was das Schmerzempfinden reduziert. Mehrfaches Wechseln des Pflasters mit zwischenzeitlichem Abkratzen der aufgelösten Hornhaut führt zur schrittweisen Auflösung des Hühnerauges. <BR />Eine letzte wichtige Anmerkung: Solche Pflaster sind nicht für jedermann geeignet, weshalb eine kurze Absprache mit Arzt oder Apotheker erfolgen sollte.<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Sanfte%20Medizin" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier alle weiteren Artikel der Serie.</a><BR /><BR />ZUR PERSON<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="731480_image" /></div> <BR />Yvonne Vorhauser ist gebürtige Brixnerin und Wahlwienerin. In ihrem Pharmaziestudium kam sie erstmals mit der Naturheilkunde in Kontakt und seitdem ist sie begeisterte Kräuterhexe. <BR />Hintergrundwissen über die Chemie der Inhaltsstoffe und die Gabe, Informationsquellen kritisch zu hinterfragen, helfen ihr dabei, wirksame Pflanzen von unwirksamen zu unterscheiden. <BR />Auf ihrem eigenen Blog <a href="https://oktotussi.com" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Oktotussi </a> schreibt Yvonne über Naturheilmittel, essbare Wildpflanzen und Weitwanderungen – ihre drei Leidenschaften. Auch auf <a href="https://www.instagram.com/oktotussi/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Instagram </a> ist die Oktotussi aktiv. Hier hält sie Follower über alle neuen Artikel am Blog informiert, gibt ab und an kleine Kräuterwanderungen und teilt Wildkräuterrezepte. <BR />