Alle Berufsbilder mit Hauptaugenmerk auf die Krankenpflege waren zum Kongress eingeladen, der den diesjährigen Höhepunkt der Arbeiten der Diskussionsplattform „Forschung“ darstellt, die im vergangenen Jahr ins Leben gerufen wurde. Die Plattform vereint Forschungsinteressierte und bietet eine zielgerechte Weiterbildung zum Aufbau von Kompetenzen an. Eine besondere Bedeutung stellt der praxisnahe Bezug der Themen, um das medizinische und Pflegepersonal, aber auch den Patienten selber direkt in die Forschungsarbeit mit einzubeziehen. „Kastendenken“ in der Sanität abbauen„Es ist immer noch schwierig, alle Gruppen zu vereinen. Der Kongress soll dazu beitragen, das „Kastendenken“ in der Sanität abzubauen. Ziel muss eine Zusammenarbeit aller Berufe auf gleicher Augenhöhe sein“, betonte Eduard Egarter Vigl, Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates der Landesfachhochschule für Gesundheitsberufe.Ein weiterer Schwerpunkt des Kongresses stellt die klinische Forschung im Gesundheitswesen dar. Die Tätigkeit im täglichen Arbeitsleben führt zu wichtigen Kenntnissen. Dies erhöht zugleich die berufliche Qualifikation, die mit neuen Herausforderungen stetig wächst. „Viele Impulse treten bereits beim Arbeiten auf, es fehlen allerdings die theoretischen Grundlagen. Die Forschung muss in dieser Richtung ansetzen und die nötigen Methoden und Instrumente liefern“, erklärte Egarter Vigl. Ziel des Kongresses ist es auch, Kooperationsprojekte mit den Forscherinnen aus Kanada, Australien, Großbritannien und Italien zu entwickeln, die beim Aufbau der Forschungsabteilung und des Kompetenzzentrums genutzt werden können.D/stol