Das ist das Fazit eines internationalen Tests, der vom Verbraucherschutzmagazin „Konsument“ in seiner Juli-Ausgabe veröffentlicht wird.Keines der untersuchten Produkte bot weniger UVB-Schutz, als auf der Packung angegeben ist. Eine Creme konnte aber beim in EU-Ländern vorgeschriebenen UVA-Schutz die Anforderungen nicht erfüllen. Zwei patzten bei der Wasserfestigkeit, zwei weitere Erzeugnisse wiesen eine erhöhte Keimbelastung auf.Getestet wurden zwölf Produkte mit LSF 30 und weitere vier mit LSF 50, die bei uns in Drogerien und Supermärkten, Apotheken und Reformhäusern erhältlich sind. „Die günstigsten Sonnenschutzmittel sind auch die besten“, betonten die Konsumentenschützer. Müller/Cadeavera sun Sonnenmilch für Kinder (1,33 Euro/100 ml) und dm/Sun Dance Kids Sonnen Milch (1,45 Euro/100 ml) sind die Testsieger in der Produktgruppe mit LSF 30. Lidl/Cien Sun Sonnenspray für Kinder kam bei den Erzeugnissen mit LSF 50 auf den ersten Platz.Die noch „dünnhäutigen“ Kleinkinder sollten nicht nur dick eingeschmiert, sondern noch zusätzlich mit T-Shirts, Kappen und Sonnenschirmen geschützt werden. Ein blickdichtes, färbiges Leiberl bietet etwa einen LSF 50. Während des Aufenthalts im Freien von einem niedrigen auf einen höheren Lichtschutzfaktor umzusteigen, verlängert den Schutz nicht. Kinder sollten grundsätzlich nicht zu lange in der Sonne bleiben. Zwischen 11.und 15 Uhr sollte man sie nur im Schatten spielen lassen.dpa