So können die Roboter von innen an Organe und Körperteile gelangen, um Medikamente präzise und in minimalen Dosen zu verabreichen oder Operationen und Biopsien durchzuführen. Entwickelt wurden sie an der Uni Bozen.<BR /><BR />Es handelt sich um ein internationales Projekt mit dem Namen „Flexibots“, das vom Schweizerischen Nationalfonds und dem Land Südtirol gefördert wird. Beteiligt war ein Forschungsteam der Fakultät für Ingenieurwesen der Uni Bozen unter Leitung von Prof. Niko Münzenrieder. „Das im Februar 2021 gestartete Forschungsprojekt ist nun abgeschlossen und eröffnet zukunftsweisende Anwendungsmöglichkeiten“, heißt es in einer Aussendung. „Insbesondere im medizinischen Bereich, aber auch darüber hinaus.“ Die flexiblen Mini-Roboter könnten auch eingesetzt werden, um das Innere von Maschinen wie Turbinen oder Motoren zu inspizieren.<h3> „Können sich problemlos in Flüssigkeiten wie Blut bewegen“</h3>Die Miniroboter können auf Umweltreize reagieren, Informationen verarbeiten und kabellos kommunizieren. „Sie können sich problemlos in Flüssigkeiten wie Blut bewegen und eine Vielzahl von Aufgaben erfüllen“, heißt es weiter. In einigen Fällen sind sie auch biologisch abbaubar – sie lösen sich in Körperflüssigkeiten auf. Die Roboter werden durch Magnetfelder angetrieben und gesteuert. <BR /><BR />Das Team der Uni Bozen hat elektronische Dünnschichtkomponenten direkt in die Roboter integriert. Sie werden im Labor für flexible Elektronik an der Fakultät für Ingenieurswesen im NOI Techpark hergestellt, charakterisiert und auf halbfertigen Mikrorobotern installiert. Anschließend werden die Roboter an der ETH Zürich fertiggestellt. „Dieses Projekt ist ein Beispiel für die Strategie der Fakultät für Ingenieurwesen, Technologien zu entwickeln, die zur Verbesserung der Lebensqualität, der Sicherheit und der Gesundheit von Nutzern und Betreibern beitragen“, erklärt deren Dekan Prof. Andrea Gasparella.