Nicht nur während des Ausflugs ist es wichtig, den Körper bei Kräften zu halten, sagt die Ernährungsexpertin. <BR /><BR /><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="719036_image" /></div> <BR /><BR />Wer kennt das Gefühl nicht? Mitten in der Bergtour geht einem der Proviant aus und bis zur nächsten Hütte sind es noch so einige Höhenmeter. Diese sogenannte Unterzuckerung kann zu Übelkeit und Schwindel führen. <BR /><BR />Damit eine solche Situation vermieden wird, hilft nur eins: der richtige Proviant. Ernährungswissenschaftlerin Johanna Fischer erklärt, welche Lebensmittel sich für sportliche Winterausflüge besonders eignen. <BR />„Erstmals muss man zwischen Leistungssport und Freizeitsport unterscheiden“, weiß die Expertin.<BR /><BR /> „Beim Leistungssport steht die Performance im Vordergrund. Ernährungsempfehlungen sind hier an die Leistungssteigerung angepasst.“ Zusammengefasst bedeutet das, dass je nach Trainingsphase oder –ziel die Nährstoffzufuhr, die Hydration und das Timing derselben bestimmt wird.“ „Beim Freizeitsportler hingegen geht es vor allem darum, den Körper, angepasst an die Art der Bewegung, adäquat mit Energie und Flüssigkeit zu versorgen“, erklärt sie. <BR /><BR /><b>Körper bei Kräften halten</b><BR /><BR />Doch wie viel braucht der Körper genau? Nicht nur während des Ausflugs ist es wichtig, den Körper bei Kräften zu halten. „Die Belastung, wie zum Beispiel eine Skitour, sollte nie nüchtern angegangen werden!“, so Fischer. „Etwa eineinhalb bis 3 Stunden vorher sollte ein Frühstück eingenommen werden. Dieses ist bestenfalls leicht verdaulich und kohlenhydratreich. Auch sollte es genügend Flüssigkeit enthalten.“<BR /><BR /> Johanna Fischer rät hier zu Porridge mit Obst und Nüssen, Haferflocken mit Skyr und Banane oder einem Brötchen mit Quark und Mandelmus. <BR />Schon vor der Tour – ob auf den Tourenskiern, den Schneeschuhen, der Rodel oder anderem – sollte auch die Länge des Ausflugs bedacht werden. „Denn wenn die Tour länger als 90 Minuten geht, solle auf jeden Fall auch währenddessen etwas Kohlenhydratreiches gegessen werden, um den Blutzucker stabil zu halten.“ Hier empfiehlt die Ernährungsexpertin Müsliriegel, eine Banane, Studentenfutter, Trockenfrüchte oder ein Laugenbrötchen. <BR /><BR />Sollte der ein oder andere doch in Unterzuckerung geraten, gilt sofort zu reagieren. „Der erste Schritt wäre in dem Fall schnell verfügbaren Zucker wie Traubenzucker oder Saft zu sich zu nehmen. Anschließend muss der Blutzucker stabilisiert werden, indem ein kohlenhydratreiches Lebensmittel, wie ein Riegel, eine Banane oder ein Stück Brot gegessen wird“, so Fischer. Bei jedem Ausflug sollte solche Zucker- und Kohlenhydratreiche Snacks mitgebracht werden. Hier gilt: lieber zu viel mitnehmen als zu wenig. <BR /><BR /><b>Trinken nicht vergessen!</b><BR /><BR />Genau wie das Essen, darf auch das Trinken nicht vergessen werden. „Hier ist wichtig, zu trinken, bevor der Durst kommt. Also früh und regelmäßig Flüssigkeit zu sich nehmen.“ Die Ernährungsexpertin spezifiziert: „Bei moderaten Belastungen unter 60 Minuten reicht es aus, vorher und nachher zu trinken. Bei Belastungen über einer Stunde wird empfohlen, alle 20 Minuten etwa 150 Milliliter zu trinken.“ <BR /><BR />Getrunken werden sollte dabei vor allem Wasser oder Saft. Besonders gut für diese kalten Monate geeignet ist auch Tee. „Isotonische Getränke mit Zucker und Elektrolyten empfehle ich bei intensiver Belastung über 90 Minuten.“ <BR /><BR />Zum guten Schluss erinnert Johanna Fischer auch: „Es ist wichtig, bei Ausflügen im Winter die Wetterbedingungen zu berücksichtigen. Bei kaltem Wetter sind warme Getränke, wie Tee oder ein warmes Isogetränk zu empfehlen. Die Riegel sollten dazu gut eingepackt werden, damit sie von der Kälte nicht hart werden. Ein warmer Getreidebrei ist in den Wintermonaten ebenfalls eine wärmende, nahrhafte Alternative.“ <BR />