Sonntag, 10. Juli 2016

Neues Forschungszentrum für gefragtes „Inka-Korn“ Quinoa

Der Anbau des in Europas Biomärkten immer stärker gefragten „Inka-Korns“ Quinoa soll durch ein neues Forschungszentrum in Südamerika gestärkt werden.

Foto: © LaPresse

Das internationale Zentrum wird in der bolivianischen Gemeinde Paria im Department Oruro für umgerechnet knapp 23 Millionen Euro errichtet.

„Wir müssen viel mehr über Quinoa wissen“, betonte Außenminister David Choquehuanca am Freitag (Ortszeit) in La Paz. So könne der Nährstoffgehalt noch weit höher sein als bisher gedacht. Auch die Welternährungsorganisation schreibe Quinoa eine große Bedeutung zu.

Mit dem Zentrum soll der Anbau neuer Sorten und deren Verarbeitung zu Quinoa-Produkten vorangetrieben werden. Die Pflanze wird vor allem im Hochland wie dem bolivianischen Altiplano angebaut.

Bolivien hat im vergangenen Jahr 69.000 Tonnen Quinoa exportiert.

apa/dpa

stol