Olivenöl, Milch und Kokosfett – Welches der gängigen Hausmittel ist nun das beste? <BR /><BR />Besonders im Sommer ist trockene Haut ein absolutes No-Go. Wer möchte schon Hautschuppen unterm Sommerkleid finden? Glücklicherweise gibt es allerlei bewährte Hausmittel, mit denen wir vorbeugen und behandeln können. <h3> Olivenöl</h3>Bereits Kleopatra hielt ihre Haut mittels regelmäßiger Milch- und Olivenölbäder geschmeidig. Zum Teil ergibt die Anwendung auch heute noch Sinn. Olivenöl zieht zwar kaum in die Haut ein, aber es hilft der Haut durch seine leicht entzündungshemmende und antioxidative Wirkung, sich selbst besser gegen Umwelteinflüsse zu schützen. Der Film, der auf der Haut entsteht, lässt sie auch sofort geschmeidiger aussehen und anfühlen. <BR /><BR />Da Mann und auch Frau nicht den ganzen Tag mit Fettflecken auf der Kleidung herumlaufen möchte, empfiehlt sich die Applikation des Öls über ein Vollbad. Gib dazu einfach einen Esslöffel hochwertiges Bio-Öl dem Badewasser zu. Beim Verlassen der Wanne wirst du merken, dass sich ohne weiteres Bemühen ein gleichmäßiger Ölfilm auf der gesamten Haut ausgebreitet hat. <h3> Milch</h3>Milchbäder sind, im Gegensatz zu Olivenölbädern, nicht mehr zeitgemäß. Durch die Pasteurisierung und die damit verbundene Hitzeanwendung werden zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe zerstört. Außerdem enthält Milch heutzutage aufgrund der meist nicht artgerechten Tierhaltung zusätzliche besorgniserregende Stoffe, wie zum Beispiel Abbauprodukte von Stresshormonen und Antibiotika. <h3> Kokosfett</h3>Auch Kokosfett wird häufig bei trockener Haut verwendet. Es hat zwar, wie Olivenöl, nur ein geringes Eindringungsvermögen in die Haut, wirkt aber feuchtigkeitsspendend und kühlend. Grundsätzlich trocknet die Haut nach dem Einreiben mit Kokosfett schneller wieder aus, als nach einer Behandlung mit Olivenöl. Kokos fettet aber auch weniger und lässt sich aufgrund seiner bei Raumtemperatur festen Konsistenz leichter auftragen. Dies macht eine mehrmals tägliche Anwendung möglich. <h3> Neue Produkte</h3>Nachdem die gängigen altbekannten Hausmittel kurz angesprochen wurden, kommen wir jetzt noch kurz zu den neuen Produkten am Markt. Zahlreiche Cremen und Masken versprechen das Wundermittel gegen trockene Haut zu sein - die Übersicht zu bewahren ist selbst für Profis schwierig. Vor allem kommt dazu, dass es verschiedene Hauttypen gibt und nicht für jedermann dieselbe „Therapie“ wirksam ist. <BR />Hier gilt es sich ein bisschen durchzuprobieren. Wer für längere Zeit unter trockener Haut leidet, sollte auf jeden Fall den Hautarzt aufsuchen. Oft ist es auch notwendig, austrocknende Faktoren zu vermeiden, um das Hautbild nachhaltig zu verbessern. <BR /><BR />Wirksame Zusatzstoffe für dein Hausmittel könnten zwei, drei Tropfen Hanföl oder Borretschsamenöl sein. Die darin enthaltene gamma-Linolensäure sorgt für die Regeneration der Haut, wirkt gegen Juckreiz und hilft bei der Feuchtigkeitsregulierung. Borretschsamenöl ist das Öl mit dem höchsten Gehalt dieser wertvollen Säure und muss im Kühlschrank gelagert werden. Auch Neurodermitis-Patienten können von einer solchen Behandlung profitieren. <BR /><BR /><BR />ZUR PERSON<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="731480_image" /></div> <BR />Yvonne Vorhauser ist gebürtige Brixnerin und Wahlwienerin. In ihrem Pharmaziestudium kam sie erstmals mit der Naturheilkunde in Kontakt und seitdem ist sie begeisterte Kräuterhexe. <BR />Hintergrundwissen über die Chemie der Inhaltsstoffe und die Gabe, Informationsquellen kritisch zu hinterfragen, helfen ihr dabei, wirksame Pflanzen von unwirksamen zu unterscheiden. <BR />Auf ihrem eigenen Blog <a href="https://oktotussi.com" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Oktotussi </a> schreibt Yvonne über Naturheilmittel, essbare Wildpflanzen und Weitwanderungen – ihre drei Leidenschaften. Auch auf <a href="https://www.instagram.com/oktotussi/" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Instagram </a> ist die Oktotussi aktiv. Hier hält sie Follower über alle neuen Artikel am Blog informiert, gibt ab und an kleine Kräuterwanderungen und teilt Wildkräuterrezepte.