Montag, 02. November 2015

Was essen wir wirklich?

Glückliche Kühe, auf grünen Wiesen - daran möchten wir Konsumenten glauben, wenn wir unser täglich Fleisch zu uns nehmen. Doch die Wirklichkeit sieht um einiges düsterer aus, wie die Filmvorführung im Jugendzentrum Kass am 12. November anhand der Lebensmittelproduktion in Amerika aufzeigen will.

"Was essen wir wirklich?" fragt sich der Film.
"Was essen wir wirklich?" fragt sich der Film.

Gezeigt wird am 19.30 Uhr der Film Food, Ind. (dt.: Was essen wir wirklich?) vom Produzenten und Regisseur Robert Kenner sowie den Journalisten Eric Schlosser und Michael Pollan aus dem Jahr 2008.

Der Film kritisiert eine Monopolisierung der Lebensmittelindustrie, die bestimme, was von der Bevölkerung verzehrt werde und was diese über die Nahrungsmittelproduktion wissen solle.

Es wird kritisiert, dass insbesondere die Folgen einer Fehlernährung für die Masse der Bevölkerung von der Industrie verschwiegen würden. Der Film ruft den Zuschauer dazu auf, sich hiergegen zu wehren. Als alternative Modelle werden ländliche Kooperativen gezeigt, die extensive Landwirtschaft und naturnahe Tierhaltung betreiben.
Der Abend wird vom Experten Leo Klammer von der Landesberufsschule für das Gast- und Nahrungsmittelgewerbe "Emma Hellenstainer" moderiert. Im Anschluss an die Filmvorführung soll sich eine Diskussion anschließen. 

stol/ker

stol