Was die Auslöser sind und was man dagegen tun kann. Ernährungswissenschaftlerin Johanna Fischer klärt auf. <BR /><BR /><BR />Obstipation beschreibt die Stuhlverstopfung des Darms. In Europa sind ungefähr 15 Prozent der Bevölkerung davon betroffen, wobei die Häufigkeit im Alter deutlich zunimmt und Frauen generell häufiger betroffen sind als Männer. <BR /><BR />Eine Stuhlfrequenz von dreimal am Tag bis zu alle drei Tage einmal gilt als normal. Von einer chronischen Verstopfung spricht man, wenn der Darm über einen längeren Zeitraum (mindestens drei Monate), seltener als alle drei Tage entleert wird. <BR /><BR /><b>Zu wenig Flüssigkeit, zu wenig Bewegung, zu viel Stress<BR /></b><BR />Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Zu den Hauptgründen zählen eine zu geringe Flüssigkeits- und Ballaststoffzufuhr, Bewegungsmangel und psychische Belastung oder Stress. Drucksituationen, Zukunftsängste, neue Lebenssituationen oder belastende Ereignisse können sich auf die Verdauung auswirken. <BR /><BR />Generell spielt der Lebensstil eine große Rolle. Durch eine entsprechende Anpassung des Lebensstils kann viel erreicht werden, jedoch nicht von heute auf morgen. Eine langfristige Umstellung ist notwendig!<BR /><BR /><b>Vier Tipps gegen Verstopfung</b><BR /><BR /><b>1.</b> Trinken Sie ausreichend: Der Darm benötigt Flüssigkeit, um den Speisebrei in die richtige Konsistenz zu bringen und ihn weiterzubefördern. Wenn unserem Körper zu wenig Wasser zur Verfügung steht, um alle Körperfunktionen auf Trab zu halten, nimmt er sich das Wasser aus dem Darm. Dadurch wird der Stuhl hart und trocken.<BR /><BR /><b>2.</b><Fett_DinPro>Bleiben Sie in Bewegung:</Fett_DinPro> Regelmäßige, körperliche Bewegung bringt den Darm in Schwung! Die Darmperistaltik wird angeregt, dadurch wird der Stuhl im Darmschlauch kontinuierlich weiterbewegt. Zudem werden Gase, die während des Verdauungsprozesses entstehen, über die Atmung ausgeschieden und führen weniger zu Beschwerden.<BR /><BR /><b>3.</b> Ballaststoffe – Von wegen unnützer Ballast! Ballaststoffe besitzen ein großes Wasserbindungsvermögen (Quellvermögen) und erhöhen dadurch das Stuhlvolumen, verkürzen die Transitzeit im Darm und erweichen die Stuhlkonsistenz. Um ihre Quellkapazität zu erreichen, muss jedoch genügend Wasser zur Verfügung stehen, ansonsten kann es die Verstopfung eher fördern als lösen.<BR /><BR /><b>4.</b> Lebensmittel, die besonders geeignet sind: <BR /><Symbol_Aufzählung>Milchsäurehaltige Lebensmittel (Joghurt, Buttermilch, Sauerkraut oder Sauerkrautsaft);</Symbol_Aufzählung><BR /><Symbol_Aufzählung>Leinsamen;</Symbol_Aufzählung><BR /><Symbol_Aufzählung>Dörrobst;</Symbol_Aufzählung><BR /><Symbol_Aufzählung>Fruchtsäurehaltige Getränke (Pflaumensaft, Orangensaft, <BR />Apfelsaft), mit lauwarmem <BR />Wasser verdünnt;</Symbol_Aufzählung><BR /><Symbol_Aufzählung>Vollkorngetreide und Kleie;</Symbol_Aufzählung><BR /><Symbol_Aufzählung>Gemüse und Hülsenfrüchte.</Symbol_Aufzählung><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="729875_image" /></div>