Samstag, 25. November 2017

„Wenn Kinder spät sprechen“: Expertin gibt Auskunft

Was können Eltern tun, wenn ein Kind erst spät zu sprechen beginnt? Tanja Penz, Logopädin an der Universitätsklinik für Hör-, Stimm- und Sprachstörungen in Innsbruck, gibt am Mittwoch in einem Vortrag in der Teßmann-Bibliothek Orientierung.

Die Logopädin Tanja Penz gibt am Mittwoch Auskunft zum Thema „Wenn Kinder spät sprechen“.
Die Logopädin Tanja Penz gibt am Mittwoch Auskunft zum Thema „Wenn Kinder spät sprechen“. - Foto: © shutterstock

Das erste Wort eines Kindes ist eines der schönsten Erlebnisse für Eltern. Mit 2 Jahren verwenden die meisten Kinder schon an die 50 Wörter und bilden 2-Wort-Sätze. Manche allerdings hinken der sprachlichen Entwicklung Gleichaltriger hinterher.

Kinder, bei denen sich keine organische Ursache – wie etwa eine Hörbeeinträchtigung – dafür finden lässt, nennt man „Late Talker“, späte Sprecher. Ein Teil dieser Kinder holt sprachlich später vollkommen auf. Manchmal kann es aber auch das erste Anzeichen einer Sprachentwicklungsstörung sein. 

Informationen von Seiten einer Expertin

Die Sprachstelle im Südtiroler Kulturinstitut und die Landesbibliothek Dr. Friedrich Teßmann laden deshalb Eltern, Erzieher und Interessierte zu einem Vortrag zum Thema „Wenn Kinder spät sprechen“ mit der Logopädin Tanja Penz. Sie wird erklären, in welchen Schritten die sprachliche Entwicklung eines Kindes erfolgt, wann Eltern sich fachlichen Rat und Hilfe holen sollten und wie sie durch ein sprachförderliches Umfeld ihr Kind beim Spracherwerb unterstützen können.

Der Vortrag findet am Mittwoch um 20 Uhr in der Landesbibliothek Dr. F. Teßmann in Bozen statt. Der Eintritt ist frei.

stol

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