Dienstag, 31. Januar 2017

Wissenschaftspreis des Landes Südtirol verliehen

Die Landesregierung hat den Vorschlag der zuständigen Jury, dem Neurologen Klaus Seppi den Wissenschaftspreis zuzuerkennen, am Dienstag genehmigt.

Klaus Seppi arbeitet am Innsbrucker Uniklinikum für Neurologie.
Klaus Seppi arbeitet am Innsbrucker Uniklinikum für Neurologie. - Foto: © D

Der Bozner Facharzt für Neurologie, Klaus Seppi, der an der Medizinischen Universität Innsbruck forscht und lehrt, hat den Südtiroler Wissenschaftspreis 2016 in Höhe von 15.000 Euro gewonnen. Seppi war einer der 13 Kandidaten, die zum Wettbewerb zugelassen waren.

Mehr als 200 Artikel veröffentlicht

Teilnehmen kann, wer für mindestens 15 Jahre Forschungstätigkeit aufweist. "Seppi hat seit 2001 mehr als 200 wissenschaftliche Artikel veröffentlicht, speziell im Zusammenhang mit dem Parkinsonsyndrom und einhergehenden Bewegungsstörungen, er hat sich aber auch im Zusammenhang mit der Bruneck-Studie einen Namen gemacht", erklärte Landeshauptmann Arno Kompatscher am Dienstag.

Foto: LPA

Der Beirat für Forschung, der Seppi den Preis zuerkannt hat, besteht aus international anerkannten Forschern und Professoren sowie aus Vertretern Südtiroler Forschungsinstitutionen. Die Landesregierung hat diese Wahl am Freitag genehmigt.

Preis wird alle 2 Jahre verliehen

Der mehrjährige Landesplan zur Förderung von Forschung und Innovation sieht unter anderem die Verleihung eines Wissenschaftspreises für besondere Leistungen in der Forschung vor. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen, abwechselnd mit dem Forschungspreis, der jüngeren Forschern vorbehalten ist.

"Diese Preise dienen dazu, die Forschungsaktivität der Südtiroler anzuregen und deren Bedeutung stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken", sagte Kompatscher.

lpa/stol

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