Martha Stocker sprach zum Thema „Gesundheitsversorgung Südtirol 2020“. Laut der Landesrätin gibt es vier große Herausforderungen: Neben der alternden Bevölkerung und den geänderten Erwartungen der Patienten sind dies der Fachärztemangel und die geänderten rechtlichen Rahmenbedingungen.„Die Schwerpunkte meiner Arbeit sind die gesundheitliche Nahversorgung, die beste Qualität in den sieben Krankenhäusern, die Finanzierbarkeit der Gesundheitsversorgung sowie die betriebliche Neuorganisation“, sagte Stocker. Vor allem die Hausärzte sollten die Erste Hilfe entlasten. Kosten sparen ließen sich unter anderem durch eine bessere IT-Vernetzung oder eine schlankere Verwaltung, so die Landesrätin.Schließlich hatte das Publikum die Möglichkeit, Fragen an Martha Stocker zu stellen. Dabei wurden zahlreiche Themen angesprochen, wie die Patientenmobilität innerhalb der EU, die Komplementärmedizin, die geplanten Kompetenzzentren oder der Fachärztemangel. Martha Stocker nahm sich Zeit, auf jede Frage einzugehen.Am Ende bedankte sich Obmann Christoph Granaudo bei allen für ihr Kommen. Im Rahmen eines Umtrunks konnten die politischen Themen in lockerer Atmosphäre vertieft werden.