Sonntag, 14. Februar 2016

Grenzzaun auch bei Winnebach? Große Sorge im Pustertal

Mit großer Sorge verfolgt der Bezirk Pustertal der Süd-Tiroler Freiheit die Berichte über die Errichtung eines Grenzzaunes am Brenner, mit dem sich Österreich vor einem zu erwartenden Flüchtlingsstrom aus Italien zu schützen versucht.

Dr. med. Herbert Campidell
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Dr. med. Herbert Campidell

"Mit diesem Vorgehen scheitert nicht nur die Politik eines geeinten Europas, es wird auch das alibihafte Gerede von einer "Europaregion Tirol" der Absurdität preisgegeben. Südtirol hat nun die Folgen der Verzichtspolitik der SVP zu tragen. Jeder kann jetzt sehen wohin uns das Gekrieche vor den „römischen Freunden“ gebracht hat", schimpft die Süd-Tiroler Freiheit Pustertal. 

"Landeshauptmann Kompatscher zeigt einmal mehr welch politisches Leichtgewicht er ist, wenn es jetzt seine große Sorge ist, dass die rechte deutschsprachige Opposition aus dieser Situation politisches Kleingeld wechseln wird. Offenbar hat er von den Sorgen und Ängsten der Bevölkerung im Lande noch nichts mitbekommen", so Herbert Campidell, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit im Pustertal

Campidell weiter:

"Dazu ergeben sich in unserem Bezirk einige konkrete Fragen; 

Wird es auch in Winnebach einen Grenzzaun geben, wenn sich der Flüchtlingsstrom nach Norden plötzlich Richtung Ost-Tirol richten sollte?

Hat man schon in Betracht gezogen, dass bei den zu erwartenden Grenzkontrollen am Brenner viele die Route über das Pustertal wählen werden. Kann sich heute schon jemand vorstellen, wie das zu erwartende immense Verkehrsaufkommen zu bewältigen sein wird?
Welche Konsequenzen wird das für die Wirtschaft, für den Tourismus, für die vielen Pendler im Tal haben?

Fragen über Fragen! Offenbar zu viel für eine hoffnungslos überforderte politische Führung"

Herbert Campidell, Bezirkssprecher der Süd-Tiroler Freiheit im Pustertal
Bernhard Zimmerhofer, Landtagsabgeordneter der Süd-Tiroler Freiheit

SÜD-TIROLER FREIHEIT, Bozen

stol