Freitag, 29. Juni 2018

Griechische Küstenwache entdeckt Migranten auf dem Weg nach Italien

Vor der griechischen Halbinsel Peloponnes hat die Küstenwache eine Jacht mit 49 Migranten an Bord entdeckt. Das Boot bewegte sich in westlicher Richtung wenige Seemeilen vor der kleinen Hafenstadt Porto Kagio, als einer der Migranten ein Notsignal sendete.

Die griechische Küstenwache konnte zwei mutmaßliche Schlepper festnehmen. (Symbolbild)
Die griechische Küstenwache konnte zwei mutmaßliche Schlepper festnehmen. (Symbolbild) - Foto: © shutterstock

Die Besatzungen von drei Patrouillenbooten der Küstenwache lokalisierten die Jacht und brachten die Menschen in Sicherheit.

Unter den Migranten waren auch sieben Minderjährige. Es seien zwei mutmaßliche Schlepper festgenommen worden, teilte die Küstenwache in Piräus am Freitag mit. Die Aktion fand am späten Donnerstag statt.
Beamte der Küstenwache vermuteten, dass die Migranten von der türkischen Küste abgelegt hatten und auf dem Weg nach Italien waren. Nach Informationen des Staatsfernsehens (ERT) hatten die Migranten pro Kopf rund 7.000 Euro für die Überfahrt von der Türkei nach Italien gezahlt, um damit die weitgehend geschlossene Balkanroute zu umgehen.

apa/dpa 

stol