Er bezog sich dabei auf eine von Medizinern der Universität Innsbruck erstellte Studie, die wenig positive Effekte für Gesundheit und Umwelt durch den Tunnelbau zeigt.„Das größte und teuerste italienische Infrastrukturprojekt wird 63 Mrd. Euro kosten und ist vollkommen sinnlos, wie aus einer Studie der Universität Innsbruck hervorgeht, die von der BBT-Errichtergesellschaft selbst in Auftrag gegeben wurde und die italienische Regierung in einer Schublade hält“, betonte Grillo auf seinem Blog.„Wir könnten uns 63 Mrd. Euro ersparen, da dieses Infrastrukturprojekt weder zur Besserung der Gesundheit beitragen, noch den Warenverkehr auf den Autobahnen reduzieren wird, wie aus der Innsbrucker Studie hervorgeht“, berichtete der Starkomiker Grillo, der seine Partei 2009 gegründet hat.„Laut den Prognosen der Förderer des Infrastrukturprojekts hätten 2012 41 Millionen Tonnen Waren auf der Autobahn A22 transportiert werden sollen. Diese Zahl hätte mit dem neuen Tunnel auf 32 Millionen Tonnen reduziert werden sollen. 2012 betrug der Warenverkehr per Lkw jedoch nicht mehr als 29 Millionen Tonnen. Der Fehler bei den Prognosen liegt bei 30 Prozent“, schrieb Grillo.„Seit 2006 liegt das Dokument der Innsbrucker Universität in einer Schublade geschlossen. Dank des Trentiner Abgeordneten Riccardo Fraccaro und der '5 stelle'-Bewegung ist diese Schublade wieder geöffnet worden“, so Grillo, der ein Link mit einer Zusammenfassung der Studie postete.apa