Donnerstag, 27. August 2015

Grödner Bauer und Jungbauer des Jahres

Die Wahl zum Bauern des Jahres 2015 fiel auf Siegfried Senoner vom Puzé-Hof in St. Christina.

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Foto: © shutterstock

Siegfried ist im Puzé-Hof gemeinsam mit seinen drei Schwestern und fünf Brüdern aufgewachsen. Mit 14 Jahren war Siegfried für zwei Jahre in den Sommermonaten Hirte auf der Cislesalm. Danach war er als Holzschnitzer bei der Firma Anri beschäftigt. Als sein Bruder an einer Krankheit starb übernahm er den Hof. Im Jahre 1979 heiratete er Hermelinde Runggaldier vom Ciaslat-Hof in Wolkenstein. Gemeinsam haben sie vier Söhne. Seit 2007 ist Siegfried Großvater.

Der Puzé-Hof befindet sich auf 1600 Meereshöhe, mit Stall, Stadel und getrenntem Wohnhaus. Der Hof umfasst 8 ha Wiesengrund, 4 ha Almwiese mit Schwaige und 5 ha auf der Ciaslatwiese.
Der Puzé-Hof weist 84 Erschwernispunkte auf.
Auch heutzutage wird noch alles gemäht, teilweise noch mit der Hand aufgrund des sehr steilen Geländes.

Beachtlich ist sein Einsatz in verschiedenen Vereinen: 27 Jahre bei der Musikkapelle, 5 Jahre im Männerchor, 2 Jahre Ortsobmann des Bauernbundes, 15 Jahre im Gemeinderat und 17 Jahre Vizeobmann der Viehversicherung.

Zum Jungbauer des Jahres 2015 wurde Robin Demetz vom Sulé-Hof in St. Ulrich gewählt.
Robin Demetz ist 42 Jahre alt und bewirtschaftet seit 2009 den Sulé-Hof. Der mindestens 800 Jahre alte Hof liegt in St. Ulrich auf einer Meereshöhe von 1235 m und weist 70 Erschwernispunkte auf.

Er bewirtschaftet mit seiner Frau Renate, seiner Mutter und zwei Kindern den etwa 15 ha großen Hof, davon 5,5 ha an der Hofstelle und 9,5 ha auf der Seiser Alm.

Neben der Milchviehhaltung stehen 30 Mutterschafe und deren Lämmer, zwei Ziegen, vier Jungrinder und einige Hühner im Stall.

Robin ist in der Freizeit in verschiedenen Vereinen ehrenamtlich tätig.

stol