Mittwoch, 12. Dezember 2018

Gsieser Tal Lauf: Vorbereitungen auf Hochtouren

Noch dauert es zwar etwas, bis zum Gsieser Tal Lauf, die Vorbereitungen für Südtirols größten Volkslanglauf am 16. und 17. Februar 2019 laufen jedoch bereits auf Hochtouren.

Ein Langlauf-Fest: Der Gsieser Tal Lauf. Foto: Veranstalter
Ein Langlauf-Fest: Der Gsieser Tal Lauf. Foto: Veranstalter

Kürzlich wurde der 36. Gsieser Tal Lauf in St. Martin Gsies vorgestellt. Wie gehabt stehen 2 Rennen auf dem Programm. Während am Samstag, 16. Februar, das Klassik-Rennen über 42 bzw. 30 Kilometer stattfindet, messen sich die Langläufer am Sonntag beim Freistil-Rennen über 42 bzw. 30 km. 

Auch diesmal wieder ist der Gsieser Tal Lauf Teil der Euroloppet-Serie sowie der „Gran Fondo Master Tour“. Der Mini Gsieser am Samstag ist zudem auch Teil der Südtiroler Rennserie um die Volksbanktrophäe.

In den vergangenen Jahren waren rund 2200 Langläufer beim Gsieser Tal Lauf mit am Start. Rund 1200 Teilnehmer kamen im Durchschnitt aus Italien, die restlichen 1000 Teilnehmer aus mehr als 40 Nationen. Seit der Erstausgabe 1984 waren es insgesamt 64.131 verschiedene Finisher.

Profis und Amateure

Sowohl Profis, als auch Amateure nehmen alljährlich am Gsieser Tal Lauf teil. Viele Topstars des Langlaufsports haben bisher am Rennen teilgenommen, viele davon scheinen auch auf der Sieger-Ehrentafel auf. So etwa der norwegische Olympiasieger und Weltmeister Anders Aukland oder der austro-russische Staffelweltmeister Michail Botwinow, weiters die italienischen Olympiasieger Silvio Fauner und Giorgio di Centa oder Ole Einar Björndalen, mit acht olympischen Goldmedaillen der erfolgreichste Biathlet aller Zeiten. Anderen wiederum, wie der Langlauf-Legende Björn Dahlie (achtfacher Olympiasieger) oder dem Kasachen Wladimir Smirnow blieb ein Sieg im  Gsiesertal verwehrt.

Im Jahre 2017 siegte auf der Marathondistanz der Staffelweltmeister 2015 in Falun, der Norweger  Anders Gloersen. Als Sieger 2018 resultieren der Russe Jewgeni Dementjew (Olympiasieger Turin), der sich auf der Marathondistanz in der klassischen Technik durchsetzte, sowie der Italiener  Stefano Gardener, der sich das Freistilrennen holte.

Noch nie ausgefallen

Einen ganz besonderen Rekord hat der Gsiesertal-Lauf:  Seit der ersten Ausgabe im Jahre 1984 ist das Rennen nicht ein einziges Mal ausgefallen. Und darauf sind die Organisatoren rund um Präsident Walter Felderer mächtig stolz. Schon jetzt laufen die Vorbereitungen für die 36. Ausgabe des Gsieser Tal Laufs auf Hochtouren.

stol