<b>Von Petra Schwienbacher</b><BR /><BR />Die Wurzeln des Halloween-Festes liegen bei den alten Kelten. Sie feierten Samhain, ein Fest, das den Beginn der dunklen Jahreszeit einläutete. Das Halloween, wie wir es heute kennen, wurde vor allem in den USA geprägt. Der Name leitet sich von „All Hallows' Eve“ ab – auf Deutsch „Vorabend von Allerheiligen“. <BR /><BR />Am 31. Oktober verkleiden sich Kinder und Jugendliche und ziehen abends von Haus zu Haus, um Süßigkeiten zu sammeln. Unseren Haustieren kann genau das Angst machen.<h3> Ruhe schaffen</h3>Dauerklingeln an der Tür, Masken und Kostüme können Hunden und Katzen Angst machen. Daher empfiehlt es sich, rund um den 31. Oktober besonders ruhige Rückzugsorte zu schaffen und Freigängerkatzen beispielsweise im Haus zu lassen. Sie könnten durch die vielen Menschen und den Lärm erschrecken und davonlaufen.<BR /><BR />Hunde und Katzen sollte man am Halloween-Abend besser in einen ruhigen Raum bringen, der möglichst weit entfernt von der Haustür ist. Katzen könnten durch das häufige Klingeln und die verkleideten Kinder verschreckt werden und weglaufen. Hunde könnten in der für sie ungewohnten Situation aus Angst sogar zuschnappen.<BR /><BR />Auch das Schließen der Vorhänge und leise Hintergrundmusik können helfen. Wichtig: Die Tiere sollen sich jederzeit zurückziehen können und nicht zum Kontakt mit Besuchern gedrängt werden!<BR /><BR />Die letzte Gassirunde verlegt man an Halloween besser etwas vor und geht noch vor dem Trubel raus. Den Hund sollte man auch nicht mitnehmen, wenn man seine Kinder zum Süßigkeiten-Beutezug begleitet. Ein reflektierendes Halsband oder Geschirr sowie ein Anhänger mit Kontaktdaten sind dabei nicht nur an Halloween, sondern immer sinnvoll, wenn man in der Abenddämmerung unterwegs ist. Der Hund bleibt draußen angeleint!<h3> Süßigkeiten gut verstauen</h3>Vor allem Schokolade, Produkte mit Xylit/Birkenzucker oder Macadamianüsse müssen unbedingt außerhalb der Reichweite von Hunden und Katzen aufbewahrt werden, denn sie können gefährlich werden. Der Verzehr von Xylit kann zu akutem Leberversagen führen und Kakao enthält das für Hunde und Katzen giftige Theobromin, das Krampfanfälle, Herzrasen und Atemnot auslösen kann. Je dunkler die Schokolade, desto gefährlicher kann sie sein.<h3> Vorsicht bei Deko</h3>Kerzen können schnell gefährlich werden – für Tiere und Menschen. Daher sollte man sie nie unbeaufsichtigt brennen lassen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, verwendet LED-Kerzen. Lichterketten und Kabel generell sollten gut gesichert werden, damit sie nicht angeknabbert werden. Vor allem Jungtiere knabbern gerne an allem Möglichen. Daher ist Vorsicht besser als Nachsicht.<BR /><BR />Die meisten Spinnweben- oder Dekosprays enthalten schädliche Stoffe, einige sind sogar hochgradig giftig für Katzen und Hunde. Daher sollte man besser darauf verzichten. Vorsicht geboten ist auch bei kleinen Dekoteilen, die leicht verschluckt werden können.<h3> Nicht verkleiden</h3>Seinen Tieren sollte man Kostüme ersparen und sie nicht nur zur Belustigung verkleiden. Nicht nur, weil es absolut keinen Sinn hat, sondern auch, weil die Bewegungsfreiheit und Sicht dadurch eingeschränkt werden und es für die meisten Hunde und Katzen unangenehm oder stressig ist, Kleidung zu tragen.<BR /><BR />Falls man einen sehr ängstlichen Hund hat, kann man ihm Kau- und Schleckartikel geben und Bachblüten-Rescue-Tropfen (für Kinder!) am Tag ins Futter geben.