Das Haushaltsgesetz 2015 ist am Montag mit 307 Ja- und 116 Nein-Stimmen angenommen worden.SVP-Fraktionssprecher Daniel Alfreider hat im Namen der Kammerabgeordneten Renate Gebhard, Albrecht Plangger, Mauro Ottobre und Manfred Schullian in seiner Rede betont, dass die SVP für das Haushaltsgesetz stimmen wird.Ausschlaggebend hierfür sei das im Gesetz verankerte Finanzabkommen zwischen dem Staat und dem Land Südtirol.„Das Finanzabkommen bedeutet Planungssicherheit und dürfte durch den Notenwechsel zwischen Bundeskanzler Werner Faymann und Ministerpräsident Matteo Renzi eine neue juridische Qualität erfahren “, erklären Daniel Alfreider, Renate Gebhard, Albrecht Plangger Manfred Schullian.Steuerliche Erleichterungen für unbefristete Neueinstellungen „Positiv hervorzuheben ist zudem die vorgesehene Entlastung für Unternehmen hinsichtlich GIS, welche 20 Prozent der geschuldeten Gemeindeimmobiliensteuer GIS steuerlich absetzen können. Dies war bisher nur für die staatliche IMU vorgesehen, die 2014 in Südtirol bekanntlich von der GIS ersetzt worden ist. Ebenso wichtig ist die Verlängerung der steuerrechtlichen Begünstigungen von 50 Prozent für allgemeine Umbauarbeiten sowie von 65 Prozent für energetisches Sanieren“, betonen die SVP-Kammerabgeordneten.Begrüßenswert seien weiteres die steuerlichen Erleichterungen für unbefristete Neueinstellungen. Babybonus von 950 EuroEin Schritt zur Förderung von Familien ist der Babybonus von 960 Euro für alle Neugeborenen ab 01.01.2015. „Unser Ziel ist und bleibt es, die Familien und Betriebe zu entlasten und gleichzeitig Steuern zu senken, um Kaufkraft und Wachstum zu stärken", so Daniel Alfreider, Renate Gebhard, Albrecht Plangger und Manfred Schullian.Außerdem seien im Haushaltgesetz die Begünstigungen für Heizöl und Flüssiggas in Berggebieten im Wesentlichen wieder hergestellt werden. „Positiv ist ebenso, dass das Ausmaß der Kürzungen des Patronatsfonds von den ursprünglich im Stabilitätsgesetz vorgesehenen 150 Millionen Euro auf insgesamt 35 Millionen Euro herabgesetzt werden konnte“, so die SVP-Kammerabgeordneten abschließend.