Freitag, 10. Januar 2020

Am Freitagabend: Partielle Mondfinsternis zu bestaunen

Eine Mondfinsternis kann man am Freitag in Europa, Afrika, Asien und Australien beobachten. Es handelt sich um eine partielle Halbschatten-Mondfinsternis. Dabei tritt der Mond nicht in den Kernschatten der Erde ein, sondern nur teilweise in deren Halbschatten.

Die Finsternis beginnt am 10. Jänner um 18.06 Uhr und endet um 22.14 Uhr, wobei Beginn und Ende aber grundsätzlich nicht beobachtbar sind.
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Die Finsternis beginnt am 10. Jänner um 18.06 Uhr und endet um 22.14 Uhr, wobei Beginn und Ende aber grundsätzlich nicht beobachtbar sind. - Foto: © shutterstock

Zur Zeit des Maximums der Verfinsterung um 20.10 Uhr wird der Mond zu rund 92 Prozent seines Durchmessers im Halbschatten stehen.
Mondfinsternisse können sich prinzipiell nur bei Vollmond ereignen, wenn die Erde zwischen Sonne und Mond steht. Nur bei dieser Konstellation kann der Mond in den Schatten der Erde gelangen, was man als Mondfinsternis wahrnimmt.



Tritt der Mond in den Kernschatten der Erde, wird er von den direkten Sonnenstrahlen völlig abgeschirmt. Im Halbschatten ist die Mondoberfläche noch immer direktem Sonnenlicht ausgesetzt, derartige Finsternisse sind daher nicht so auffällig.


Beginn um 18.06 Uhr

Die Finsternis beginnt am 10. Jänner um 18.06 Uhr und endet um 22.14 Uhr, wobei Beginn und Ende aber grundsätzlich nicht beobachtbar sind. Zum Maximum der Verdunkelung um 20.10 Uhr steht der Mond rund 37 Grad hoch im Ostsüdosten.

Wie gut das Himmelsereignis wahrgenommen werden kann, steht und fällt mit der freien Sicht. Am 5. Juni ereignet sich eine weitere partielle Halbschatten-Mondfinsternis. Diese ist aber nur teilweise bei Mondaufgang zu sehen und fällt in die Abenddämmerung.

stol/apa