Dienstag, 15. März 2016

HGJ: Sorgen wegen Grenzkontrollen

Die Landesleitung der Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) traf sich jüngst im HGV-Bezirksbüro in Bruneck zu einer Sitzung. Neben der Vorbereitung mehrerer landesweiter Veranstaltungen ging es unter anderem auch um die Auswirkungen der angekündigten Grenzkontrollen an den Übergängen nach Österreich.

HGJ-Obmann Hannes Gamper.
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HGJ-Obmann Hannes Gamper.

Beim Treffen der Landesleitung der HGJ ging es zunächst um die Vorbereitungen der Jahreshauptversammlung im Mai. „Diese werden wir am Flughafen in Bozen durchführen, um auf die wichtige Rolle dieser Verkehrsinfrastruktur für Südtirols Bevölkerung und Wirtschaft hinzuweisen“, unterstrich HGJ-Obmann Hannes Gamper. Die HGJ wird dabei aufzeigen, welche Chancen sich mit dem Flughafen ergeben, gleichzeitig aber auch darlegen, was ein Nein bei der Volksbefragung am 12. Juni bedeuten würde.

Ein weiteres Thema bei der Sitzung im Bruneck waren die vonseiten der österreichischen Regierung angekündigten Kontrollen an den Grenzübergängen am Brenner, am Reschen und in Winnebach. Mit Sorge blickt die Gastwirtejugend den verschärften Grenzkontrollen entgegen, zumal diese unweigerlich zu Wartezeiten und verstärkten Verkehrsstaus führen werden. Neben dem Brenner bringt dies auch für das obere Pustertal und dem oberen Vinschgau Probleme und Nachteile mit sich.

Die HGJ-Landesleitung verweist zudem darauf hin, dass speziell im Pustertal und im Vinschgau zahlreiche grenzüberschreitende Initiativen umgesetzt worden sind, insbesondere im Tourismus- und Freizeitbereich. „Einheimische und Gäste diesseits und jenseits der Grenze haben davon profitiert. Die Grenzkontrollen dürfen diese sinnvollen Aktionen nicht beeinträchtigen“, fordern die Mitglieder der Landesleitung der HGJ abschließend in einer Presseaussendung.

HGV Pressedienst, Bozen

stol