Mittwoch, 02. März 2016

HGJ und lvh zu Besuch an der Mittelschule Terlan

Terlan – Dass es im Hotel- und Gastgewerbe und im Handwerk zahlreiche Berufsmöglichkeiten gibt, davon konnten sich kürzlich die Schüler der Mittelschule Terlan überzeugen. Die Hoteliers- und Gastwirtejugend (HGJ) und die jungen Handwerker des Wirtschaftsverbandes für Handwerk und Dienstleister (lvh) präsentieren im Rahmen der Berufsinformationskampagne in den Südtiroler Mittelschulen die praktischen Berufe im Hotel- und Gastgewerbe und im Handwerk.

Die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsinformationskampagne.
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Die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsinformationskampagne.

Anhand einer Powerpoint-Präsentation und vier Kurzfilmen erörterte Silvia Winkler von der HGJ die vielseitigen Berufsmöglichkeiten im Hotel- und Gastgewerbe, die Karrierechancen und die verschiedenen Ausbildungsmöglichkeiten in Südtirol.

Andreas Sparer vom Hotel „Sparerhof“ in Vilpian und HGV-Ortsobmann von Terlan erzählte im Anschluss den Schülern von seinen Erfahrungen aus der Praxis und schilderte seinen beruflichen Werdegang im Hotel- und Gastgewerbe. „Über die Jahre habe ich einige Berufsbilder im Tourismus kennengelernt, unzählige Kontakte geknüpft und bin viel gereist, bis ich den elterlichen Familienbetrieb in Vilpian übernommen habe. Die Arbeit mit Gästen aus aller Welt macht mir Spaß, und die Tätigkeit als Gastwirt ist sehr abwechslungsreich.“ betont Sparer und ergänzt weiter

„Offenheit, Teamgeist und Sprachkenntnisse sind im Tourismus wichtige Anforderungen“. Zum Abschluss erhielten die Schülerinnen und Schüler noch ein kleines Gadget sowie Informationsbroschüren ausgehändigt.

Erfahrungen aus dem Berufsalltag eines Werkzeugmachers und Maschinenbaumechanikers erhielten die Schüler von Bernold Weithofer, dem lvh Vizeortsobmann von Terlan. „Als Handwerker ist man gefordert und man muss flexibel sein“, berichtete er und machte damit deutlich, dass ein Handwerk sehr anspruchsvoll und vielseitig sein kann. Er motivierte die Jugendlichen dazu, in den Sommermonaten so viel Verschiedenes wie möglich kennen zu lernen, um besseren Einblick zu erhalten und mehrere Auswahlmöglichkeiten zu haben.

„Man sollte auch den Mut haben zu wechseln, wenn sich der einstige Traumberuf doch als nicht so ideal erweist oder man keine Arbeitsstelle findet. Es gibt viele Alternativen“, bekräftigte auch Ortsobmann Hansjörg Kerschbaumer und betonte, dass das Handwerk in Südtirol einen wichtigen Stellenwert und eine hohe Qualität hat. In Terlan allein gibt es über 40 verschiedene Berufe in rund 100 Betrieben.

HGJ, Bozen

stol