Dienstag, 05. April 2016

HGV-Gadertal spricht sich für den Flughafen aus

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Von links: Marina Crazzolara, Gebietsobfrau Gadertal, Thomas Walch, Bezirksobmann Pustertal/Gadertal, Martina Vanzi, Ortsobfrau St. Vigil, Andrea Coser, Ortsobmann Corvara, Rita Moling, Ortsobfrau Wengen, Markus Valentini, Vizeobmann Abtei, HGV-Vizedirektorin Ester Demetz, Diego Mussner, Vizeobmann Corvara, und Werner Call, Vizeobmann St. Vigil.
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Von links: Marina Crazzolara, Gebietsobfrau Gadertal, Thomas Walch, Bezirksobmann Pustertal/Gadertal, Martina Vanzi, Ortsobfrau St. Vigil, Andrea Coser, Ortsobmann Corvara, Rita Moling, Ortsobfrau Wengen, Markus Valentini, Vizeobmann Abtei, HGV-Vizedirektorin Ester Demetz, Diego Mussner, Vizeobmann Corvara, und Werner Call, Vizeobmann St. Vigil.

Abtei – Bei einem Treffen der Ortsobleute des Hoteliers- und Gastwirteverbandes (HGV) des Gadertales ging es kürzlich um die Reform der Tourismusorganisationen und um das Entwicklungskonzept des Flughafens Bozen. Am Treffen nahmen Gebietsobfrau Marina Crazzolara, Bezirksobmann Thomas Walch, Martina Vanzi, Ortsobfrau St. Vigil, Andrea Coser, Ortsobmann Corvara, Rita Moling, Ortsobfrau Wengen, Markus Valentini, Vizeobmann Abtei, Diego Mussner, Vizeobmann Corvara, Werner Call, Vizeobmann St. Vigil, und HGV-Vizedirektorin Ester Demetz teil.

Zunächst informierte HGV-Bezirksobmann Thomas Walch über die wichtigsten Ziele der Reform der Tourismusorganisationen und über die Ausrichtung der zukünftigen Regionalen Managementeinheiten, die ab 2018 die einzelnen Tourismusregionen betreuen sollen.

Schwerpunkt des Treffens war die Vorstellung des Entwicklungskonzeptes des Flughafens Bozen, das von Vizedirektorin Ester Demetz erläutert wurde. Sie verwies dabei darauf, dass der Flughafen innerhalb 2021 170.000 Passagiere erreichen müsse und dass diese Anzahl mit durchschnittlich fünf Starts und Landungen pro Tag erzielt werden könne. Sie erläuterte auch das Finanzierungskonzept seitens der öffentlichen Hand. Demnach werde das Land die Betreibergesellschaft ABD bis 2021 mit jährlich 2,5 Millionen Euro bezuschussen, ab 2022 reduziere sich dieser Betrag auf 1,5 Millionen Euro. Zudem wird sich die Handelskammer an den Kosten der Betreibergesellschaft beteiligen, wenn die Volksbefragung positiv ausgeht.

Die Vertreter des HGV-Gadertal unterstrichen einhellig ihre Zustimmung zum Flughafenkonzept und zur vorgesehenen Entwicklung des Flughafens. „Der Flughafen muss Teil der Mobilität bleiben und hat seine Berechtigung, genauso wie die Züge und die Busse ihre Berechtigung haben“, unterstrich HGV-Bezirksobmann Thomas Walch. Darüber hinaus wurde daran erinnert, dass auch Südtirol verstärkt Anstrengungen unternehmen muss, um weitere touristische Märkte ansprechen zu können. „Wenn wir für den englischen oder den nordeuropäischen Gast attraktiver werden wollen, so müssen wir diesen Gästen auch die Möglichkeit bieten, direkt anreisen zu können “, betonte Gebietsobfrau Marina Crazzolara.

Insgesamt geht es bei dieser Volksbefragung auch darum, ob Südtirol im Tourismus weiterhin eine wichtige Rolle spielen will und ein sicherer Arbeitgeber bleiben kann. Aus diesem Grund rufen die Ortsobleute des HGV-Gebietes Gadertal dazu auf, bei der Volksbefragung teilzunehmen und für den Flughafen und dessen Entwicklungskonzept zu stimmen.

HGV Pressedienst, Bozen

stol